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Aachen: Entspannter Umgang mit Alex Klitzpera

Aachen : Entspannter Umgang mit Alex Klitzpera

Vielleicht bekommt es Westwacht Aachen am Dienstagabend (19 Uhr) zu spüren. „Alemannia ist etwas frischer als am Freitag.” Zwischen der Partie bei Hertha Walheim (4:0) liegen zwei Tage Pause, ein Lauf und eine Einheit im Kraftraum.

Trainer Jürgen Seeberger will wieder alle Profis einsetzen - bis auf die angeschlagenen Mirko Casper und Thomas Stehle. Auch der zuletzt geschonte Szilard Nemeth feiert seine Saisonpremiere. Ohnehin ist absehbar, dass im kleinen Kader alle Spieler ihre Einsatzzeiten nicht nur in der Vorbereitung erhalten.

Die Gruppe ist noch einmal verkleinert worden. Benny Weigelt verteidigt nun auf dem Kiez für den FC St. Pauli. Und immer noch besteht die Hoffnung, dass Alexander Klitzpera einen neuen Arbeitgeber vor dem Ende der Transferperiode (31. August) findet.

„Wir sind im Kontakt, aber er hat noch nichts Geeignetes gefunden”, sagt Manager Jörg Schmadtke. Der Spieler selbst war am Montag nicht zu sprechen.

Immerhin: Die Lage habe sich normalisiert, sagt auch Trainer Jürgen Seeberger. Der 30-Jährige trainiert mit der Mannschaft, tauchte auch am Montag auf dem Mannschaftsbild auf und würde dann am 1. September auch eine Rückennummer erhalten. „Nach dem gemeinsamen Gespräch ist alles entkrampfter”, meint Schmadtke, der in diesen Tagen in Österreich und bei der U-19-EM in Tschechien scoutet.

Zum Spiel am Dienstagabend wird Klitzpera nicht mitkommen, an den grundsätzlichen Plänen habe sich nichts geändert, sagt Schmadtke. Im Klartext: Findet sein ehemaliger Abwehrchef keinen neuen Verein, bleibt er zwar am Tivoli. „Aber dann spielt er bei den Amateuren oder sitzt auf der Tribüne.” Mit dieser Situation habe man sich noch nicht befasst, sagt Schmadtke.

Wohl aber mit der Lösung, den Vertrag von Klitzpera gegen eine üppige Abschlagszahlung aufzulösen. „Diese Idee existiert nicht in den Köpfen der GmbH”, sagt der Manager.