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Mönchengladbach: Endstation Sehnsucht liegt in Rostock

Mönchengladbach : Endstation Sehnsucht liegt in Rostock

Endstation Sehnsucht: Einmal Hansa sein, nur einmal! Rostock: Das ultimative Maß aller Dinge. Der Grund für den Überschwang ist simpel.

Hansa Rostock belegt in der Tabelle der Fußball-Bundesliga Rang 9. Jene Platzierung, die Borussia Mönchengladbachs Präsidium vor der Saison Trainerstab und Mannschaft als Vorgabe schulterte.

An der Last tragen die Berufsfußballer, auch wenn sie zuletzt ordentlich gespielt haben und mit einigem Respekt von Juri Schlünz erwartet werden.

„Gladbach hat eine spielstarke Mannschaft”, findet Rostocks Erfolgscoach, der aus komfortabler Lage auf die Niederungen der Liga blicken kann.

Ein Sieg gegen die Borussia würde den Hanseaten nicht nur ein schönes Osterfest bescheren, sondern auch die Zähler 36, 37 und 38. „Ich glaube nicht, dass man in diesem Jahr 40 braucht, um sicher zu sein”, sagte Abwehrspieler Kim Madsen in einem Interview.

Fach legt ne Platte auf

Ob diese Rostocker Chance, den Klassenerhalt am Samstag zu 99,9 Prozent schon perfekt zu machen, Borussias Chancen schmälert oder erhöht? Für Trainer Holger Fach ist dies nicht relevant, „allein unsere Leistung ist entscheidend”.

Speziell die der Innenverteidigung, die von Marcelo Pletsch und Milan Obradovic gebildet werden muss, da das Stammpersonal Sladan Asanin (Rücken) und Jeff Strasser (Oberschenkel) nicht einsatzfähig ist.

Das könnte allein schon wegen der fehlenden Spielpraxis der beiden den rund 1000 Borussen-Fans im Ostsee-Stadion manche Schrecksekunde bereiten.

Zudem fehlt Ergänzungsstürmer Maric (Sehnenscheidenentzündung), angeschlagen waren in der Woche auch noch Kluge, Carnell, Demo und Broich.

„Aber, und da kann ich jede Woche ne Platte auflegen: Wir wollen jedes Spiel gewinnen, also auch in Rostock”, sagt Holger Fach. Und dann wäre die Borussia im günstigsten Fall nach diesem Wochenende Elfter und nur noch zwei Plätze von der Endstation Sehnsucht entfernt.