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Mönchengladbach: Ein berechnender Advocaat

Mönchengladbach : Ein berechnender Advocaat

Dick Advocaat ist immer noch auf Kennenlern-Tour: Vor dem Spiel am Samstag bei dem VfB-Stuttgart setzt Borussia Mönchengladbachs Trainer für die vakante Links-Position in der Viererkette lieber auf Nico van Kerckhoven als auf Bradley Carnell.

Wenn man denn seinen Worten Glauben schenken darf: „Carnell kenne ich noch nicht so gut, habe ihn erst drei Mal gesehen.”

Eine Länderspiel-Reise zur Nationalmannschaft bringt den Südafrikaner um ein sportliches Wiedersehen mit seinem ehemaligen Schwaben-Klub.

„Van Kerckhoven hat seine Sache in der zweiten Hälfte gegen die Bayern gut gemacht, hat obendrein sehr viel Erfahrung”, entscheidet sich der Holländer angesichts des erneuten Ausfalls von Christian Ziege für Routine und Kopfballstärke und gegen Schnelligkeit.

Mit letzterer ist auch nicht Igor Demo beschlagen. Doch Advocaat schenkt dem gerade zum zweiten Mal Vater gewordenen Tschechen erneut das Vertrauen auf der so wichtigen Position vor der Abwehr. Sogar gegen den starken Hleb.

„Das wird einfacher als gegen Nürnbergs Mintal, weil der Weißrusse mehr Spielmacher ist”, sagt der Coach. Und gibt sich arg „berechnend” gegen eine „an sich Riesen-Mannschaft.

Letztes Jahr hat Borussia dort ein 1:1 geholt. Unser Team heute ist besser als das letztes Jahr. Da kann es ein 1:2 werden ...”