1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

Köln: Dreier gegen KSC und der FC ist wieder Spitze

Köln : Dreier gegen KSC und der FC ist wieder Spitze

Huub Stevens nimmt den Steilpass der Konkurrenz nicht auf. Zumindest nicht vor der Partie des Zweitliga-Tabellenzweiten gegen den Karlsruher SC (Montag, 20.15 Uhr). Im Gegenteil: Der Trainer des 1. FC Köln warnt seine Spieler vor Leichtsinnigkeit.

„Wir müssen erst einmal unser Spiel gegen Karlsruhe gewinnen. Und das wird schwer genug.” Doch die Ausgangslage ist traumhaft. Die Konkurrenz patzte komplett, und ein Sieg würde Köln wieder an die Sitze bringen.

Mit Lukas Podolski, aber höchst wahrscheinlich ohne Marius Ebbers (Schambeinentzündung) wird der FC am Montag Abend auflaufen. Während „Poldi” die Einblutung in der Wade auskuriert hat, ist sein Sturmpartner noch nicht wieder hundertprozentig einsatzfähig.

„Zwei Spieler zu bringen, die nicht ganz fit sind, wäre doch ein großes Risiko”, meint Stevens. „Mit Bröker und Scherz habe ich Alternativen.” Neben Ebbers werden auch Vasileios Tsiartas, Markus Feulner, Lukas Sinkiewicz, Michael Niedrig und Attila Tököli nicht zur Verfügung stehen.

Huub Stevens weigert sich, die nächsten sechs Tage, in denen es gegen den KSC und Alemannia Aachen geht, gemeinsam zu beleuchten. Er lässt sich zu diesem Thema nur einen Satz entlocken: „Wenn du die gut absolvierst, machst du einen großen Schritt.”. „Aber wenn ich höre, dass sich Aachen vom Ziel Aufstieg verabschiedet, dann kann ich darüber nur lachen. Die fahren doch nur den Druck runter.”

Weiter beschäftigt sich der FC-Trainer nicht mit der Konkurrenz. Ihn interessiert sein Team. Und das hat noch etwas gutzumachen. „Ich will sehen, dass die Spieler die richtigen Konsequenzen aus der Niederlage in Frankfurt gezogen haben. Denn da habe ich teilweise den Biss vermisst.”