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Mönchengladbach: Dortmund als Gladbacher Aufbau-Gegner?

Mönchengladbach : Dortmund als Gladbacher Aufbau-Gegner?

Eigentlich sollte Holger Fach dem DFB dankbar sein. Letzte Woche musste er sich selbst noch um einen Gegner kümmern, um die Spielpraxis seiner Rekonvaleszenten zu erhöhen.

Nun beschert dem Trainer von Borussia Mönchengladbach der Fußball-Verband mit dem Pokalspiel den nächsten „Entwicklungshelfer”: Dortmund statt Borussia Wuppertal.

„Die passen aber nicht ins Raster”, schmunzelt Fach. „Als Aufbau-Gegner möchte ich sie nicht unbedingt bezeichnen.”

Auch nicht angesichts der Verletzten-Liste, auf der BVB inzwischen ein Dutzend Ausfälle notiert. „Solange die anderen 12 nicht weniger Qualität besitzen... Man muss sich doch nur mal den Sturm anschauen.”

Sein eigener könnte am Mittwoch ab 20.30 Uhr anders aussehen als noch in der Startelf am Sonntag beim unglücklichen 0:1 in Leverkusen.

Nicht unwahrscheinlich, dass Fach dem erst 19-jährigen Vaclav Sverkos eine Verschnaufpause gönnt und Joris van Hout zum Partner von Arie van Lent kürt.

Stürmer für Stürmer: An der Grundproblematik ändert diese Maßnahme nichts. Dem Fußball-Lehrer fehlen treffsichere Spieler. Neben dem Sturm-Duett kommt dafür nur noch Igor Demo in Frage.

„Ich hoffe, dass er mit jedem Spiel ballsicherer und torgefährlicher wird.” Diese Disbalance im Kader kann Fach frühstens in der Winterpause korrigieren, so denn das Präsidium ihn mit entsprechender finanzieller Ausstattung lässt.

Doch für neue Spieler mit eingebauter Tor-Garantie muss der Kader zuvor ausgedünnt werden ...

Am Sonntag durfte sich angesichts der „Verwertungs-Probleme” der eingewechselte Verteidiger Marcelo Pletsch als Extra-Stürmer versuchen.

Am Mittwoch steht er wegen seiner alten Verletzung (Bauchmuskel) nicht mal im Kader. Dafür könnte Peer Kluge auflaufen, Enrico Gaede müsste dann auf die Bank.