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Köln: Der FC Köln mit Leidenschaft, aber ohne Lohn

Köln : Der FC Köln mit Leidenschaft, aber ohne Lohn

Welch eine Dramaturgie: Der 1. FC Köln zeigt gegen den Hamburger SV sein bestes Heimspiel seit ewigen Zeiten, gerät aber durch ein Eigentor von Sinkiewicz früh in Rückstand, bekommt zudem einen klaren Handelfmeter nicht zugesprochen.

Doch die Elf von Trainer Hanspeter Latour sträubt sich mit großem Engagement und Einsatz gegen die Niederlage, die den Abstieg nun fast endgültig besiegelt hat. 0:1 hieß es nach dramatischen 90 Minuten im ausverkauften RheinEnergieStadion.

Köln blieb von dem frühen Rückstand unbeeindruckt, spielte nach vorne, drängte die Gäste in die Defensive, agierte mit großer Lust am Fußball, immer druckvoll, und immer angetrieben vom fleißigen Podolski.

Der Doll-Elf blieb 90 Minuten lang die Rolle der Defensivmannschaft vorbehalten. Podolski (65., 72.), Feulner (69., 71.), Cullmann (72.), Sinkiewicz (74.), Helmes (76.) und der eingewechselte Springer (77., Abseitstor) ließen auf Kölner Seite durch vergebene Chancen den Traum vom Klassenerhalt auf ein Minimum sinken.