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Köln: Bade gegen Pröll: FC vor dem Saisonstart

Köln : Bade gegen Pröll: FC vor dem Saisonstart

Von dem Fußballtrainer Friedhelm Funkel sagt man, dass er ein beherrschter Zeitgenosse ist. Große Emotionen lässt er eigentlich nie raus, so dass Einblicke ins Seelenleben des Sportlehrers eher selten möglich sind.

Insofern überrascht das Geständnis Funkels, das er am Freitagmittag ablegt. „Ich bin zwar lange im Profigeschäft als Spieler und Trainer dabei. Aber dennoch kommt so langsam das große Kribbeln. Und das wird sich bis Montag bestimmt noch steigern.”

Montag wirds ernst für Friedhelm F. und den von ihm betreuten 1. FC Köln. Die erste Dienstreise in der neuen Spielklasse führt die Belegschaft des Bundesliga-Absteigers nach Karlsruhe.

Und das, so vermutet der Coach, wird eine heikle Angelegenheit: „Der KSC hat ein erfahrenes Team, das jetzt noch mit Trares ergänzt worden ist. Es wird gewiss kein Selbstläufer für uns.”

Weil bisher alles in blanker Harmonie ablief, mag der Trainer partout keinen Nebenkriegsschauplatz eröffnen. Dabei ist die Frage, wer das FC-Tor verteidigen darf, alles, nur kein Randthema.

„Ich werde mit Alex Bade und Markus Pröll am Wochenende Einzelgespräche führen und ihnen erklären, warum der eine spielt und der andere nicht.”

Kapitän Dirk Lottner hatte in den vergangenen Tagen mit einer Verhärtung im Oberschenkel zu kämpfen. Es sieht jedoch danach aus, dass „Lotte” im Wildpark am Ball sein wird. Kritischer stehts um Sebastian Helbig. Der Zugang aus Cottbus trägt immer noch einen schweren Bluterguss mit sich herum - Einsatz fraglich.