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Aachen/Cottbus: Alemannias Ende der kleinen Auswärtsflaute?

Aachen/Cottbus : Alemannias Ende der kleinen Auswärtsflaute?

Die Gelegenheit ist günstig. Als Dieter Hecking am Sonntagnachmittag in Dresden aus dem Flieger stieg, wusste er: „Jetzt können wir den Rückstand wieder etwas geringer gestalten.”

Nach Greuther Fürth verpasste auch der MSV Duisburg einen Sieg; Alemannia Aachen kann am Montagabend bei Energie Cottbus mit einem gepflegten „Dreier” die Aufstiegsplätze näher ran holen. Aber auch das weiß der Trainer: „Dafür müssen wir sehr viel tun. Auf uns wartet ein schweres Stück Arbeit.”

Im Stadion der Freundschaft, wo der Name selten Programm ist, rechnet nicht nur Stefan Blank mit einer „aufgeheizten Stimmung”. Hecking empfiehlt, „dass wir unser kompaktes Spiel wieder hinbekommen und die Torchancen nutzen. Damit wir auch die kleine Auswärtsflaute mit den Niederlagen in Erfurt und Duisburg beenden.”

Vor der Anreise in den Osten der Republik gab es allerdings einen weiteren Ausfall: Frank Paulus zerrte sich während des Samstags-Trainings den Rücken, Thomas Hengen rückt in den Kader. Mit der Aufstellung hält Dieter Hecking zwar noch hinter dem Berg, „aber es wird keine großartigen Überraschungen geben”. Dürfte wohl heißen: Für den verletzten Florian Bruns läuft Sergio Pinto auf.

An Cottbus haben bislang weder Alemannia (1:4 und 1:3) noch der Trainer gute Erinnerungen. „In der Relegation zur 2. Liga habe ich als Spieler da mal 1:3 verloren und den Aufstieg verpasst. Detlef Irrgang machte zwei Tore”, sagt Hecking. Der ehemalige Energie-Stürmer wird für heute nicht reaktiviert, und ob jetzt Mokhtari, Baumgart oder Thurk angreifen, ist dem Aachener Coach ziemlich schnuppe.

„Entwarnung” gibt es zumindest bezüglich einer Rückkehr des Ex-Mainzers: Aus der Lausitz wurde gemeldet, dass Michael Thurk, der beim Spiel in Trier seine Schneidezähne im Knie von Grzeskowiak deponiert hatte, in diesem Jahr nicht mehr eingesetzt wird. Hecking: „Das interessiert uns alle nur am Rande. Entscheidend ist, was wir machen.”