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Köln: 1. FC Köln reist selbstbewusst zur Eintracht

Köln : 1. FC Köln reist selbstbewusst zur Eintracht

„Die Basis ist die Defensive. Wenn wir so stehen, wie beim 0:0 in Stuttgart und dem 1:0 gegen Freiburg, haben wir in Frankfurt gute Chancen zu punkten”, gibt sich Kapitän Dirk Lottner vor der Partie des 1. FC Köln am Samstag bei der Eintracht kämpferisch.

Trainer Friedhelm Funkel vertraut derselben Anfangself wie zuletzt gegen Freiburg. Funkel: „Personell wir es keine Veränderung geben, taktisch ist eine etwas andere Ausrichtung durchaus möglich.”

Da der Tabellenvorletzte als Heimmannschaft das Spiel machen muss, will der FC aus einer kompakten Abwehr heraus Konter fahren.

„Die Eintracht hat spielerisch sehr gute Leute. Die dürfen wir nicht ins Spiel kommen lassen und müssen gleichzeitig selbst Akzente setzen. Frankfurt ist ebenso wenig abgeschlagen oder verunsichert wie wir.

Bei 1860 München hat die Eintracht zu Unrecht verloren. Ich habe sie in Gladbach gesehen, wo die Frankfurter hochverdient gewonnen haben”, weiß der Coach.

Auch weiß er im Falle eines Misslingens des „Unternehmens Frankfurt” weiter den FC-Vorstand hinter sich. Manager Andreas Rettig: „Wir gehören nicht zu denen, die sofort die Nerven verlieren. Friedhelm Funkel ist ein guter Trainer, was er in der zweiten Liga bewiesen hat. Auch bei einer Niederlage bleibt er im Amt.”

Die Rückrunden-Begegnungen gegen Mönchengladbach (31. Januar 2004), Schalke (14. Februar) und Bayern München (1. Mai) sind im dann 51000 Zuschauer fassenden RheinEnergieStadion bereits ausverkauft.

Unterdessen gehen die Verantwortlichen beim 1. FC Köln davon aus, dass die zurzeit im Bau befindliche Osttribüne zum Spiel gegen Hamburg am Samstag, 22. November, genutzt werden kann (5000 Sitzplätze mehr und damit dann über 40000 Plätze).

Gesamtgeschäftsführer Claus Horstmann: „Ob es klappt, liegt alleine an der Genehmigung der Bauaufsicht.”