Mönchengladbach: Wie reagiert das Publikum auf die Kritik von Eberl?

Mönchengladbach: Wie reagiert das Publikum auf die Kritik von Eberl?

Tony Jantschke ist einer der hellsten Köpfe im Mönchengladbacher Team. Seine fußballerische und „normale“ Intelligenz ließ ihn nach dem 1:1 gegen Manchester City sagen: „Das bringt uns gar nichts für die Bundesliga.“ Natürlich leugnet er nicht, dass durch den Punktgewinn in einem „komplizierten“ (Yann Sommer) Champions-League-Spiel die Mannschaft Selbstbewusstsein getankt hat. Der Allrounder will eher die gleiche Konzentration, Kompaktheit und Disziplin provozieren, mit denen er und seine Kollegen in die Partie gegen das Starensemble aus Manchester gegangen sind.

Heute steht also das nächste Heimspiel gegen Hoffenheim an: das Duell mit dem Tabellenfünften, der fast doppelt so viele Tore bisher erzielt hat wie Gladbach. An Frische kann es heute trotz der Mittwochsbelastung kaum mangeln: Der aus privaten Gründen freigestellte Thorgan Hazard ist zurück aus Belgien, Christoph Kramer und Julian Korb konnten durch ihre Sperren Kraft tanken. Und auch Lars Stindl, Mo Dahoud und André Hahn waren nur als Teilzeitarbeiter aktiv. Keine Rolle in diesem Jahr spielt mehr Ibrahima Traoré, der sich einen Sehnenabriss in der Leiste zugezogen hat.

Fast ebenso spannend wie das Spiel an sich könnte die Reaktion des Publikums werden auf die scharfe Kritik von Sportdirektor Max Eberl. Viel mehr Drohung geht nicht: Er wolle nur mahnen, „dass um uns herum Dinge entstehen, die ich irgendwann nicht aufhalten kann. Und wenn das irgendwann soweit ist, dann muss ich nach Hause gehen“. Heute können die Fans dafür sorgen, dass der Manager noch öfter in den Borussia-Park kommt.

Voraussichtliche Aufstellung: Sommer - Korb, Elvedi, Christensen, Vestergaard - Kramer, Strobl - Dahoud - Raffael, Stindl, Hazard

(bsc)
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