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Mönchengladbach: Volles Haus, alles Gut: Familie beflügelt Ibrahima Traoré

Mönchengladbach : Volles Haus, alles Gut: Familie beflügelt Ibrahima Traoré

Die Terroranschläge in seiner Heimatstadt Paris haben Ibrahima Traoré bis ins Mark getroffen. Den 27-Jährigen ließ die Angst um seine Familie nicht los, weshalb er sie kurzerhand nach Mönchengladbach holte.

Seine Mutter Maniera, zwei Brüder, die Schwester und zwei Cousins - „insgesamt zwölf Leute”, berichtete Traoré nach dem 2:1 von Borussia Mönchengladbach gegen Hannover 96.

Die Gewissheit, seine Familie in Sicherheit zu haben, war für den offensiven Mittelfeldspieler wie eine Befreiung. Er war bester Mann auf dem Platz und erzielte das 1:0. „Paris ist meine Stadt, dort bin ich aufgewachsen - nur zehn Minuten von den Attentaten entfernt. Ich war selbst oft an diesen Orten. Meine Familie wohnt weiter dort”, hatte der Profi des Fußball-Bundesligisten unter der Woche der Bild-Zeitung gesagt.

„Man konnte an etwas anderes denken und Spaß haben, ich, meine Familie und die Zuschauer. Und wenn es dann erfolgreich ist, ist es umso schöner”, sagte er nun. Beim Champions-League-Spiel am Mittwoch sitzen seine Angehörigen wieder auf der Tribüne. „Dann werden wir sehen, wie es weitergeht. Mir ist es lieber, dass sie hier bleiben. Ich liebe ein volles Haus, dann muss ich mir auch keine Sorgen machen”, sagte Traoré.

(dpa)