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Gladbach-Sportdirektor Eberl: „Sind ein gallisches Dorf“

Gladbach-Sportdirektor Eberl : „Sind ein gallisches Dorf“

Max Eberl sieht Borussia Mönchengladbach trotz der Qualifikation für die Champions League noch nicht auf Augenhöhe mit den Topclubs der Fußball-Bundesliga.

„Aber wir sind ein gallisches Dorf in Bezug auf Vereine wie München, Dortmund, Leipzig und Leverkusen, die aufgrund ihrer Erfolge oder ihrer finanziellen Möglichkeiten in den vergangenen Jahren deutlich mehr Möglichkeiten haben“, sagte der Sportdirektor des Tabellenvierten der vergangenen Saison am Freitag im Trainingslager von Harsewinkel.

Mönchengladbach habe sich „immer näher an diese Vereine herangeschlichen“. „Vor neun Jahren haben wir in der Relegation gerade noch so den Abstieg in die 2. Liga verhindert. Seitdem hat Borussia aber eine herausragende Entwicklung genommen. Wir haben nicht umsonst in den vergangenen neun Jahren sechsmal den europäischen Wettbewerb erreicht“, kommentierte Eberl.

Der Sportdirektor empfahl allen Beteiligten trotz des stabilen Aufwärtstrends nicht nur „nach oben zu gucken, sondern auch zu sehen, was von hinten passiert“. „Mannschaften wie Hoffenheim, Hertha BSC und Frankfurt versuchen natürlich, uns diese Position abtrünnig zu machen. Wir haben uns aber eine Position erarbeitet, die ich gern mit dem Bild des gallischen Dorfs beschreibe – und das war immer schon angriffslustig“, sagte er mit Bezug auf die französische Comicserie Asterix.

(dpa)