Mönchengladbach: Hält Schuberts Serie auch bei der Hertha?

Mönchengladbach: Hält Schuberts Serie auch bei der Hertha?

Wäre da nicht die unglückliche Niederlage gegen Manchester City in der Champions League, man könnte glauben: Borussia Mönchengladbachs Trainer André Schubert kann nicht verlieren.

In der Bundesliga gilt der Nimbus nach wie vor, und natürlich wäre es allen Beteiligten lieb, wenn dies auch in Berlin Bestand hätte. Freitagabend flogen die Spieler ein, am Abend nach dem Besuch der Hertha geht‘s gleich wieder zurück. Keine Minute darf verschwendet werden: Bis zum Spiel in der Königsklasse am Dienstag gegen Juve muss eine Blitz-Erholung greifen.

„Die Jungs, die uns zur Verfügung stehen, sind sehr gut“, sagt Schubert. „Der Kader ist groß genug, und bislang bekommen wir es gut geregelt, die Ausfälle zu kompensieren.“ Die halten sich relativ in Grenzen. Julian Korb ist einsatzbereit, und Raffael hat nach seinem grippalen Infekt am Freitag bereits wieder auf dem Ergometer strampeln können. Der auf Schalke eingewechselte Alvaro Dominguez hätte bereits in Gelsenkirchen in der Startelf stehen können.

Das wird Josip Drmic in Berlin wohl nicht. „Josip muss es noch besser schaffen, ein Gefühl für die Räume und unsere Defensivarbeit zu bekommen“, erklärt der Trainer das Manko seines Stürmers. Daran müsse man gemeinsam arbeiten. Für „gefühlvolle“ Arbeit scheint Schubert der Richtige zu sein.

Voraussichtliche Aufstellung: Sommer - Korb, Christensen, Dominguez, Wendt - Dahoud, Xhaka - Traoré, Johnson - Hazard, Stindl

(bsc)