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Mönchengladbach: Gladbachs Ginter äußert sich kritisch zur Verletztenmisere

Mönchengladbach : Gladbachs Ginter äußert sich kritisch zur Verletztenmisere

Trainer Dieter Hecking stellte nach dem Spiel klar: „Es wird kritisch analysiert werden müssen, das wissen wir.“ Der Trainer von Borussia Mönchengladbach wollte nach der Begegnung gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht viel mehr zu der andauernden Verletztenmisere der Fohlen sagen.

Der 53-Jährige bestätigte nur, dass sich Raúl Bobadilla in der Partie gegen die TSG ebenfalls eine Muskelblessur im Oberschenkel zugezogen hatte. Am Sonntag wurde der Klub dann via Twitter konkreter. Die Diagnose: kleiner Muskelfaserriss im Oberschenkel.

Somit umfasst das Lazarett der Borussen aktuell neun Verletzte. Neben Bobadilla sind Julio Villalba, Jannik Vestergaard, Reece Oxford, Mamadou Doucouré, Denis Zakaria, László Bénes, Vincenzo Grifo und Ibrahima Traoré außer Gefecht.

Aus dem aktuellen Kader standen nur Lars Stindl, Thorgan Hazard und Matthias Ginter in allen 27 Bundesliga-Spielen der aktuellen Saison auf dem Platz. Doch nur Ginter verpasste bislang keine Pflichtspielminute. Nach dem Hoffenheim-Spiel äußerte sich der Torschütze zum 3:3 kritisch zu der Situation: „Ich glaube nicht, dass das Zufall ist. Ich hoffe, dass jeder Stein umgedreht wird und nach der Ursache geforscht wird. Wir brauchen alle an Bord, um noch einen Endspurt hinzulegen.“

Angesichts der fehlenden Belastung durch internationale Spiele sei diese Häufung von Muskelverletzungen "schon komisch", ergänzte der Nationalspieler. Der 24-Jährige nahm auch seine Kollegen in die Pflicht: „Ich glaube, dass sich Profis grundsätzlich professionell verhalten. Viele Verletzungen kann man aber verhindern, wenn man sportgerecht lebt und sich entsprechend ernährt.“

Auch die Trainingssteuerung sowie die -belastung müssten überprüft werden, verdeutlichte Ginter, der bestätigte, dass die Verletztenmisere auch in der Kabine thematisiert werde. „Ich hoffe, dass ein paar Verletzte in der Länderspielpause regenerieren und danach zurückkommen“, erklärte der Nationalverteidiger abschließend.

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