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Thuram verletzt: Gladbacher unter Druck: „Luft wird dünner“

Thuram verletzt : Gladbacher unter Druck: „Luft wird dünner“

In den Ärger von Marco Rose über den verpassten Punkt von Borussia Mönchengladbach beim FC Bayern mischte sich auch die Sorge um den nächsten drohenden Ausfall. Angreifer Marcus Thuram musste wegen einer Sprunggelenkverletzung beim 1:2 früh vom Platz.

„Uns ging es ähnlich wie Bayern mit Lewandowski und Müller. Dann verlierst du nach zehn Minuten deinen nächsten bulligen, spielstarken Stürmer“, sagte Rose. Eine Diagnose soll es erst am Montag geben.

In Abwesenheit des gesperrten Alassane Pléa machte der zuletzt verletzte Breel Embolo seine Sache als Thuram-Ersatz ordentlich. Doch fehlende Spiel- und Trainingspraxis waren dem Schweizer anzumerken.

„Blöde Gegentore“, wie Christoph Kramer befand, brachten Gladbach um den Lohn. Einen Vorwurf an den vor dem 0:1 patzenden Torhüter Yann Sommer gab es nicht. „Wenn er den Ball wegschlägt, passiert nichts. Aber das einfach nicht unser Spiel“, sagte Kramer. „Dann würde er 100.000-mal in der Saison den Ball wegschlagen und der Gegner hat den Ball. So haben halt 99 999-mal wir den Ball und einmal der Gegner.“

Die Gladbacher müssen nun fürchten, den Kampf um die Champions League erneut zu verlieren. „Man kann davon ausgehen, dass wir auf jeden Fall noch eine Menge Punkte brauchen“, sagte Rose. „Die Luft wird dünner für unser großes Ziel, also müssen wir punkten.“

(dpa)