Mönchengladbach: Gladbach und ein Gegner, der bekannt wirkt

Mönchengladbach: Gladbach und ein Gegner, der bekannt wirkt

In der Pressekonferenz vor dem Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen 1899 Hoffenheim (Sonntag, 15.30 Uhr), ging es weniger um das Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen 1899 Hoffenheim, eventuell liegt das daran, dass diese Begegnung eine ist, die gespielt werden muss, damit die Bundesligasaison irgendwann zu Ende ist.

Und das große Thema in Mönchengladbach ist aktuell ja eher, wo in der Tabelle die Mannschaft steht, wenn der 34. Spieltag vorbei ist, Platz drei ist immer noch möglich, die direkte Qualifikation zur Champions League. Ob das Team denn am Ende überhaupt da stehen wolle, wurde André Schubert, Mönchengladbachs Trainer, gefragt.

Schubert nahm das zum Anlass, über Mainz 05 und den 1. FC Köln zu sprechen, die Mainzer hatten ja zuletzt gegen Köln mit 2:0 geführt und dann noch 2:3 verloren und Mainz‘ Trainer Martin Schmidt hatte als Grund dafür ausgemacht, dass seine Mannschaft irgendwann aufgehört habe zu laufen. Schubert fragte also: „Glauben Sie, dass Mainz 05, die laufstärkste Mannschaft der Liga, nächste Saison gern international spielen würde?“

Davon ist auszugehen, bei Mainz, bei Gladbach, bei sehr vielen Bundesligisten, das wollte Schubert damit sagen. Und dass es sicher nicht an fehlendem Willen gelegen hat, wenn sein Team die Spielzeit nicht auf Platz drei beendet, sondern der Grund dann eher in einem im Saisonverlauf aufgebauten Substanzverlust, in psychologischen Faktoren oder in einer Kombination aus beidem zu suchen ist. Schubert sagte: „Was wir von der Mannschaft verlangen können, ist, dass sie alles gibt, von der ersten bis zur letzten Minute, dass sie ohne Ende fightet.“

Das klappt ja auch ganz gut, zumindest wenn Gladbach nicht auswärts spielt, insofern ist die vielleicht beste Nachricht für Schubert vor der Begegnung mit Hoffenheim, dass sie im Borussia-Park ausgetragen wird. Die zweitbeste könnte sein, dass er Granit Xhaka wieder aufstellen kann, nachdem er seine Sperre abgesessen hat, ist er wieder spielberechtigt.

Neben den Verletzten Alvaro Dominguez, Tony Jantschke, Martin Stranzl und Nico Schulz wird auch Lars Stindl ausfallen. Der ist zwar eigentlich fit, wurde aber vom Verein freigestellt, damit Stindl bei seiner Frau sein kann, sie ist schwanger.

Über den Gegner sagte Schubert, dass Hoffenheim eine junge, laufstarke Mannschaft sei, sehr gut in der Offensive, besonders stark über die Außenbahnen, ein Team, das zuletzt öfter mal auf eine Dreierkette gesetzt habe. Und wem es an dieser Stelle nicht aufgefallen war, dem half Schubert gerne. Er sagte: „Die sind vergleichbar mit uns.“ Voraussichtliche Aufstellung: Sommer - Elvedi, Nordtveit, Christensen, Wendt - Hazard, Dahoud, Xhaka, Johnson - Hahn, Raffael

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