Mönchengladbach: Gisdol schickt nicht nur den Busfahrer nach Mönchengladbach

Mönchengladbach: Gisdol schickt nicht nur den Busfahrer nach Mönchengladbach

Gäste nennt man die Mannschaften, die für ein Spiel in der Fußball-Bundesliga zum Gegner reisen müssen. Im normalen Leben erhält man diesen Status dadurch, dass man eingeladen wird. Und für diese „Ehre“ bringt man dann ein kleines Geschenk mit. Markus Gisdol hat so seine eigenen Vorstellungen von Mitbringseln.

Der neue Trainer des Hamburger SV will heute im Borussia-Park (15.30) „Gladbach wehtun“. Ob das auch den angeschlagenen Thorgan Hazard (be)trifft, ist noch unklar.

Der Tabellenletzte selbst hat allerdings auch einige Spieler mit Schmerzen. Kapitän Johan Djourou fällt mit einem Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel aus. Und Gisdol muss auch auf Offensivallrounder Michael Gregoritsch verzichten, der sich mit Adduktorenproblemen herumplagt.

Der ehemalige Hoffenheimer Coach wird dennoch genügend Profis zusammenbekommen und will auch nicht mit übertrieben viel Respekt im Gepäck anreisen. „Was bringt es, wenn wir sagen: Gladbach ist so eine tolle Mannschaft und wir schicken den Busfahrer alleine dahin‘“, fragte der 47-Jährige. Sein Gegenüber André Schubert wird sich andererseits nicht vom mickrigen Pünktchen, das der HSV bisher gesammelt hat, verleiten lassen: „Der Tabellenplatz hat nicht die große Aussagekraft. Schalke war auch kein typischer Tabellenletzter — und der HSV ist es ebenfalls nicht.“

(bsc)
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