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Bilanz: Borussia Mönchengladbach vermeldet Minus von 16,8 Millionen Euro

Bilanz : Borussia Mönchengladbach vermeldet Minus von 16,8 Millionen Euro

Für Borussia Mönchengladbach hält sich der durch die anhaltende Corona-Pandemie entstandene wirtschaftliche Schaden in Grenzen.

Wie der Fußball-Bundesligist am Mittwoch mitteilte, wurde das Geschäftsjahr 2020 mit einem Minus von 16,8 Millionen Euro abgeschlossen. Demnach erwirtschaftete der Tabellen-Neunte im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 Erträge von 163,4 Millionen Euro. Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2020 86 Millionen Euro. „Dass wir das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 16,8 Millionen Euro abschließen, ist unter diesen extrem schwierigen Rahmenbedingungen als Erfolg zu verbuchen“, kommentierte Geschäftsführer Stephan Schippers.

Der Diplom-Kaufmann verwies auf die ungünstigen Begleitumstände: „Unser Geschäftsergebnis für das Jahr 2020 wurde maßgeblich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst, also in einem Zeitraum von neuneinhalb Monaten fehlende Zuschauereinnahmen, geringere TV-Einnahmen und entgangene Sponsoring- und Werbeeinnahmen, aber auch die Tatsache, dass wir keine Spieler verkauft und unseren Kader zusammengehalten haben.“

Auf öffentliche Gelder zurückzugreifen wie es andere Klubs getan haben, beispielsweise KfW-Kredite in Anspruch zu nehmen, darauf hat der Verein bewusst verzichtet. Warum? „Weil wir das angesichts des gigantischen Schadens, den diese Pandemie in unserer Gesellschaft angerichtet hat, nicht für das richtige Mittel halten“, sagte Schippers laut „kicker“. „Ich möchte damit niemanden kritisieren. Wir wollten es nicht machen, wir haben es anders gemacht, Punkt.“

Laut Schippers haben die hohen Zusatzeinnahmen in der Champions League „sehr geholfen“. Die Mannschaft hatte sich als Bundesliga-Vierter für die lukrative europäische Königsklasse qualifiziert und erstmals die Gruppenphase überstanden.

(dpa)