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Borussia Mönchengladbach: Seoane und Marsch ohne Kommentar

Kandidaten für Rose-Nachfolge : Seoane und Marsch äußern sich nicht zu angeblichem Gladbach-Interesse

Die bei Borussia Mönchengladbach gehandelten Trainer Gerardo Seoane vom Schweizer Fußball-Meister Young Boys Bern und Jesse Marsch vom österreichischen Champion Red Bull Salzburg sind Fragen zu einem möglichen Wechsel in die Bundesliga aus dem Weg gegangen.

Die bei Borussia Mönchengladbach gehandelten Trainer Gerardo Seoane vom Schweizer Fußball-Meister Young Boys Bern und Jesse Marsch vom österreichischen Champion Red Bull Salzburg sind Fragen zu einem möglichen Wechsel in die Bundesliga aus dem Weg gegangen. „Ich nehme das zur Kenntnis, aber gebe keine Stellungnahme zu Gerüchten“, sagte Seoane am Mittwoch. „Ich weiß, dass Spekulationen zum Fußballgeschäft gehören. Ich konzentriere mich aber voll und ganz auf das, was ich beeinflussen kann. Meine Energie gilt der Vorbereitung auf das Spiel gegen Bayer Leverkusen.“ Auf Gladbachs Bundesliga-Rivalen trifft Bern am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League.

Marsch verwies auf seinen in Salzburg noch geltenden Vertrag bis zum Sommer 2022. „Meine volle Konzentration ist hier bei unserem Verein und bei unserer Mannschaft, besonders in diesem Moment, in diesem Turnier, gegen diesen Gegner“, sagte der US-Amerikaner, der bereits in Salzburg 2019 auf Rose nach dessen Wechsel nach Gladbach gefolgt war. „Ich glaube, dass es für einen Trainer immer wichtig
ist, sich auf die Aufgabe zu fokussieren“, sagte Marsch, der zuletzt erst erklärt hatte, dass ihn die Bundesliga stark reize.

Seit Montag ist klar, dass Rose im Sommer zu Borussia Dortmund wechselt. Gladbachs Sportchef Max Eberl sucht nun nach einem Nachfolger. Laut Medienberichten wird auch Werder Bremens Florian Kohfeldt gehandelt. „Das sind Spekulationen. Nur weil sich in Gladbach etwas verändert hat, heißt das nicht, dass sich auch bei uns etwas verändern wird“, sagte Bremens Lizenzspieler-Chef Clemens Fritz am Mittwoch. Kohfeldt hat bei Werder noch einen Vertrag bis 2023.

Seoane war in der Vergangenheit auch schon einige Male bei Hertha BSC gehandelt worden.

(dpa)