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Bengalische Feuer: Rekordstrafe für Borussia Mönchengladbach

„Neue Dimension“ : Rekordstrafe für Mönchengladbach wegen Bengalischer Feuer

Bundesligist Borussia Mönchengladbach muss 80.000 Euro Geldstrafe bezahlen, weil seine Fans im Spiel bei Borussia Dortmund mindestens 50 Bengalische Feuer abbrannten.

Diese Entscheidung des DFB-Sportgerichts teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mit. Für den Tabellenvierten ist es die höchste Geldstrafe in der Vereinsgeschichte. „Für uns ist die Höhe dieser Strafe eine neue Dimension, und wir sind an einem Punkt, an dem wir uns Gedanken machen müssen, was wir tun können und müssen, um weiteren Schaden vom Verein fernzuhalten“, kommentierte Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers.

Bis zu 25.000 Euro davon könne der Club für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Der Nachweis sei bis zum 31. Oktober zu führen. Kurz vor Anpfiff der Partie am 21. Dezember waren auch sieben Knallkörper und drei sogenannte Polenböller in den Stadioninnenraum geworfen worden. Die Böller explodierten in unmittelbarer Nähe von Ordnungskräften, dabei wurden fünf von ihnen verletzt. Darüber hinaus wurden in der 42. Minute fünf Feuerzeuge aus dem Mönchengladbacher Block Richtung Rasen geworfen.

(dpa)