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„You never talk alleng“, Folge 4​: Helge Hohl

„You never talk alleng“, Folge 4 : Wie Alemannias neuer Sportdirektor die ersten Monate erlebte

Die Atmosphäre auf dem Aachener Tivoli hat ihn schon lange gereizt. Seit einem halben Jahr ist Helge Hohl Sportdirektor der Alemannia. Was ihm an seiner Arbeit in Aachen gefällt und welche Ideen er mitbringt.

Er ist Frühaufsteher. Nicht nur wegen seines acht Monate alten Sohns. Mit gerade mal 30 Jahren führt der neue Sportliche Leiter der Schwarz-Gelben – nach Trainerstationen in Euskirchen, bei Hertha Walheim und beim SV Bergisch Gladbach 09 einen Traditionsverein. Die Kulisse in Aachen beschreibt er als überwältigend, phänomenal und einmalig in der Regionalliga. Da habe er regelmäßig Gänsehaut.

Zugleich ist er jetzt Vorgesetzter eines sehr erfahrenen Trainers. Wie klappt die Zusammenarbeit mit Fuat Kilic, worin unterscheiden sie sich? Helge Hohl traut Trainer und Mannschaft viel zu, sieht im neuen Kader das Potenzial, in diesem Jahr noch zu überraschen, fordert aber auch eine gewisse Demut nach den letzten schweren Spielzeiten. Er sagt aber auch, dass die Punktausbeute bislang sehr unbefriedigend sei.

Was gefällt ihm an seiner Arbeit in Aachen und welche Ideen bringt er mit? Ob er schon Umzugspläne hat, warum er nicht Fußballprofi geworden ist und wie er als Trainer das Problem der frühen Gegentore und Spätzünder im Team angehen würde, erzählt er in Folge 4 unseres Podcasts „You never talk alleng“.

Im Gespräch mit Redakteur Christoph Pauli und Audio-Manager Peter Engels verrät er auch, was seine größte Macke ist, was er nach Feierabend und auf den langen Autofahrten von und nach Aachen am liebsten macht und wofür er viel Geld ausgibt.

Zu Wort kommt im Podcast auch Michel Förster, der 25 Jahre lang Zeugwart am Tivoli war. Förster kann viel erzählen aus dieser Zeit, einmal wurde er sogar vom damaligen Präsidenten Theo Lieven entlassen – für ein paar Stunden. Die Mannschaft hatte ein Abendspiel und nach einem Treffer liefen alle Spieler zu ihrem Michel, der Stunden später wieder eingestellt wurde. „Alemannias Schatztruhe“ heißt die Rubrik, in der viele Anekdoten schlummern.