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Netzschau zu Auswärtsniederlage: Wer kämpft und alles gibt, darf auch verlieren

Netzschau zu Auswärtsniederlage : Wer kämpft und alles gibt, darf auch verlieren

Am Samstag traf die Alemannia im Westschlager auf Rot-Weiss Essen. An der Hafenstraße unterlagen die Schwarz-Gelben zwar mit 1:2, zeigten aber Einsatz, Moral und gaben sich nie auf. Die Reaktionen sind entsprechend positiv. Die Netzschau.

Klassiker, Westschlager, Traditionsduell: Am Samstag ging es für die Alemannia nicht „nur“ um Punkte in der Liga, es ging vor allem ums Prestige. An der Essener Hafenstraße mussten die Schwarz-Gelben bei den Rot-Weissen an. Ein Duell, das, egal in welcher Liga es ausgetragen wird, immer etwas Besonderes ist.

Ladies and Gentlemen, es war wieder Matchday!

<aside class="park-embed-html"> <div id="fb-root"></div> <script async="1" defer="1" crossorigin="anonymous" src="https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v11.0" nonce="tbofwXLj"></script><div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/OecherLegion/posts/4415136035177655" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/495000617191236/posts/4415136035177655/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Mahlzeit🖤💛 Es ist Matchday! Rot Weiß Essen mal den Aufstieg versauen ;) Zu sehen gibt es das Spiel kostenpflichtig auf...</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/495000617191236">Öcher Legion</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/495000617191236/posts/4415136035177655/">Saturday, May 15, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Nach dem anstrengenden und kräftezehrenden Pokalspiel unter der Woche in Bergisch Gladbach, das die Alemannia siegreich mit 2:1 nach Verlängerung und doppelten Last-Minute-Treffern bestreiten konnte, wartete am Samstag der ewige Rivale aus Essen auf die Aachener. Die Vorzeichen hätten nicht eindeutiger sein können: Auf der seinen Seite eine Mannschaft, die zuhause noch kein Spiel verloren hatte, die um den Aufstieg in die dritte Liga kämpft und vor Selbstvertrauen strotzt und auf der anderen Seite Alemannia Aachen

Wir zählen an dieser Stelle nicht wieder auf, was die aktuelle Saison so vermurkst macht, denn gegen RWE muss man in keiner überragenden Spielzeit sein, Rekorde brechen oder das Jahr seiner Karriere spielen. Gegen einen solchen Gegner ist man einfach heiß wie Frittenfett und liefert ab, egal wer spielt, egal wie gut man drauf ist, egal wie die Wochen zuvor liefen. Klassiker, Westschlager, Traditionsduell: das verpflichtet!

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/BlackEaglesAachen/posts/160385416092042" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/100063617528852/posts/160385416092042/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Nehmt Euer Herz in beide Hände und kämpft! Kämpft, als ob es um Euer Leben geht. Rot-Weiss Essen – da geht’s nicht nur...</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/BlackEaglesAachen">Black Eagles</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/100063617528852/posts/160385416092042/">Thursday, May 13, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Und was soll man anderes schreiben: Die Mannschaft vom Interims-Trainergespann Kristoffer Andersen/Dietmar Bozek nahm sich das Duell zu Herzen. Trotz einiger Wechsel in der Startelf, die auch im Hinblick auf das anstehende FVM-Pokal-Halbfinale am kommenden Mittwoch gegen Wegberg-Beeck auf dem Tivoli (19.30 Uhr) vorgenommen wurden, boten die Gäste den Hausherren von Beginn an Paroli. Vor allem in den ersten 20 Minuten sahen die Anhänger beider Teams ein ausgeglichenes Spiel im Livestream (Coronavirus und so … Ihr wisst schon).

Obwohl auf den Rängen keine Zuschauer erlaubt waren, gab es trotzdem laute Rufe außerhalb des Platzes. Die meisten kamen von Peter Hackenberg, der nach langer Verletzungspause wieder im Regionalligakader stand, coachte seine Kollegen von der Tribüne aus, gab Anweisungen und koordinierte sein Team.

Mit Erfolg! Obwohl die Gastgeber nach der Hälfte der ersten 45 Minuten den Druck erhöhten und zunehmend stärker wurden, verteidigten die Kaiserstädter tapfer das 0:0, das so auch zur Pause Bestand hatte.

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/klenkesbrueder/posts/4909456195747793" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/267228759970583/posts/4909456195747793/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>0:0 zur Halbzeit. In den ersten 20 Minuten gab es eine ausgeglichene Partie, danach wurden die Gastgeber stärker und...</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/267228759970583">Klenkes Brüder</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/267228759970583/posts/4909456195747793/">Saturday, May 15, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Rollen auf dem Platz klar verteilt: Essen drückte und wollte den Sieg, um im Aufstiegsrennen auf die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund Druck zu machen, die Aachener stemmten sich mit allem, was sie hatten, dagegen. In der 50. Minute gingen RWE dann aber trotzdem in Führung. Torschütze, wie auch schon im Hinspiel auf dem Tivoli (damals allerdings in der 58. Minute): Dennis Grote.

In der 72 Minute erhöhte Maximilian Pronichev auf 2:0 – und ehrlicherweise muss man sagen, dass die Führung nicht nur in Ordnung ging, sondern auch höher hätte ausfallen können. Aachens Keeper Joshua Mroß hatte bis dahin noch ein paar sehr gute Chancen der Essener vereitelt, zudem kratzten seine Mitstreiter noch ein, zwei Bälle von der Linie. Aber: Solche Chancen vereitelt man mit viel Wille, und den legten die Aachener mehr als mustergültig an den Tag.

In der 75. Minute gab es dann auf schwarz-gelber Seite das lang ersehnte Comeback von Alemannias Nummer 24: Hackenberg kam für Oluwabori Falaye auf den Platz. Endlich konnte der Innenverteidiger seine Kommandos wieder auf dem Spielfeld geben und mit seiner Einwechslung wirkte die Mannschaft auch gleich geordneter und strukturierter, man merkte, dass sie wieder einen Leader in ihren Reihen hatte.

Folgerichtig zeigte das Tivoli-Team dann auch noch seine neugewonnene Qualität: Last-Minute-Treffer. Mergim Fejzullahu erzielte in der 88. Minute den Anschlusstreffer und ließ das Ergebnis dadurch noch ein bisschen knapper aussehen.

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/AlemanniaAachen/posts/4022688441111042" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/188870554492869/posts/4022688441111042/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>TOOOOR! Mergim Fejzullahu verkürzt in der 88. Minute auf 1:2!</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/188870554492869">Alemannia Aachen</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/188870554492869/posts/4022688441111042/">Saturday, May 15, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Und so stand es nach 90 Minten aus Sicht der Gäste final 1:2.

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/AlemanniaAachenUK/posts/3741158469344727" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/624617864332152/posts/3741158469344727/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Full time. Rot-Weiss Essen 2-1 Alemannia Aachen :(</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/624617864332152">Alemannia Aachen UK Supporters Branch</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/624617864332152/posts/3741158469344727/">Saturday, May 15, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Wirkliche Chancen auf den Sieg hatten die Aachener zwar nicht, der Einsatz aber stimmte. Man gab sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen, obwohl die Essener die klar bessere Mannschaft waren. An der Alemannia hatte der Aufstiegsaspirant an diesem Samstag aber seine Mühen. Und genau das will die Aachener Anhängerschaft sehen!

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=3996004107125276&amp;id=559798850745836" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/559798850745836/posts/3996004107125276/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Mit der 1:2 Niederlage beim neuen Tabellenführer an der Hafenstraße kann man leben. RWE stark, aber unsere Jungs waren davon nicht wirklich begeistert und haben versucht mit zu spielen.</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/JoeMediawork">Joe Mediawork on Tour</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/559798850745836/posts/3996004107125276/">Saturday, May 15, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Wer kämpft und alles gibt, darf auch verlieren.

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/DieKartoffelkaefer/posts/4075492492493543" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/210012615708236/posts/4075492492493543/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Schade Alemannia, das Spiel zwar verdient verloren aber man kann erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Das kleine Häppchen...</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/210012615708236">Die Kartoffelkäfer</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/210012615708236/posts/4075492492493543/">Saturday, May 15, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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In die gleiche Richtung gingen auch viel Kommentare im Anschluss an das Spiel im Netz:

  • Gute Mannschaftsleistung!
  • Bin stolz auf die Mannschaftsleistung.gekämpft und sich gut verkauft.mehr geht nicht
  • Es geht doch wenn kämpft kann man auch verlieren
  • Gut ist relativ aber der Wille wahr da und leider sieht man die fehlende Spielstärke ! Aber der Einsatz hat heute gestimmt!
  • Schade drum, Fokus auf den Pokal!
  • Gut gekämpft und gespielt

So kann die Alemannia aus diesem Spiel also viel Positives mitnehmen, zudem dürften am Mittwoch auch ein paar Spieler wieder etwas erholter zurück in die Startelf kehren. Mit diesem Einsatz, dieser Leidenschaft und diesem Engagement kann der Fokus nun auf das FVM-Pokal-Halbfinale gerichtet werden.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Die Liga ist gegessen, jetzt geht es Mittwoch um den Nachtisch. Voller Fokus auf den Pokal 🖤💛<a href="https://twitter.com/hashtag/Alemannia?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Alemannia</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Aachen?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Aachen</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Tivoli?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tivoli</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/BitburgerPokal?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#BitburgerPokal</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Cup?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Cup</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/DFBPokal?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#DFBPokal</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Halbfinale?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Halbfinale</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/AllesOderNix?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AllesOderNix</a> <a href="https://t.co/34DK2zlPJy">pic.twitter.com/34DK2zlPJy</a></p>&mdash; DieKartoffelkäfer (@Schwarzgelb71) <a href="https://twitter.com/Schwarzgelb71/status/1393818599815532544?ref_src=twsrc%5Etfw">May 16, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Mit einem Sieg im kleinen Derby gegen Wegberg-Beeck würde Aachen am Mittwoch auf dem Tivoli nicht nur den Finaleinzug perfekt machen, sondern endlich auch den ersten Heimsieg 2021 einfahren. Einen besseren Zeitpunkt dafür gibt es wohl nicht.

Ist bereit für die anstehende Pokalschlacht auf dem Tivoli und will unbedingt wieder nach Bonn, um ein Finale zu spielen: die Netzschau!