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Ärger auf dem Aachener Tivoli: Transparente gegen den 1. FC Düren waren nicht angemeldet

Ärger auf dem Aachener Tivoli : Transparente gegen den 1. FC Düren waren nicht angemeldet

Schmäh-Spruchbänder gegen den 1. FC Düren beim Spiel auf dem Aachener Tivoli: Alemannia-Geschäftsführer Eller erklärt, wie es dazu kommen konnte.

Die Transparente hatten für Ärger im Fanlager des 1. FC Düren gesorgt. Beim Nachbarschaftsduell mit Alemannia Aachen am Sonntag auf dem Tivoli wurden mehrere Banner hochgehalten. „Dem Spelthahn den Geldhahn abdrehen“ und „Dürens Bürger zum Sponsoring gezwungen“ war dort zu lesen. Zugleich wurde der 1. FC Düren als „Kommerzkonstrukt“ bezeichnet. Wolfgang Spelthahn ist der Landrat des Kreises und auch der Vorsitzendes des 1. FC Düren, der gerade in die Regionalliga aufgestiegen ist.

Die Transparente wurden im Gedränge auf die gut gefüllte Werner-Fuchs-Tribüne geschleust, sagt Alemannias Geschäftsführer Sascha Eller. Üblicherweise werden Transparente bei der Fanbetreuung angemeldet und abgesegnet. Das ist in diesem Fall nicht passiert.

Vor ein paar Wochen hat Eller in einem ähnlichen Fall die Rücksprache mit den Fangruppen gesucht, als von den Stehplatzrängen aus die Stadt Aachen und ihr Ordnungsamt auf Spruchbändern kritisiert worden war. „Wir möchten solche Dinge, die uns einfach schaden, vermeiden“, sagt der Alemannia-Geschäftsführer. Ob er die Transparente, die sich unter anderem gegen den Dürener Landrat gerichtet hatten, genehmigt hätte? Eller weicht aus: Er sei kein Freund davon, Fans mundtot zu machen, das müsse aber im Rahmen bleiben.

(red)