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Netzschau zum Spiel Wuppertaler SV gegen Alemannia Aachen

Netzschau zur Auswärtsniederlage : Alemannia auf Wuppertalfahrt

Von wegen „Olé, Alemannia!“, besser passte am Samstagnachmittag „Ohje, Alemannia!“ Mit 0:5 wurden die Schwarz-Gelben vom Wuppertaler SV Rot und Blau verprügelt. Das war nicht schön anzusehen. Hat nicht mal einen Aachener Torabschluss gesehen: die Netzschau.

Gerade einmal zwei Spiele saß Fuat Kilic bislang nach seiner Rückkehr wieder auf der Alemannia-Bank, doch die reichten schon, um die Hoffnung zurück an den Tivoli zu bringen. An der Hafenstraße gab es zum Comeback eine bittere 1:2-Niederlage gegen Rot-Weiss Essen, doch Einsatz und Leidenschaft stimmten. Eine Woche später gab es ein spektakuläres 5:3 zuhause gegen den SV Straelen. Ja, hier stimmte es in der Defensive an vielen Stellen noch nicht, doch endlich konnte man in der Offensive eine Handschrift erkennen, es gab Pässe, die ankamen, sogar ganze Spielzüge, die gelangen.

Entsprechend groß war die Hoffnung, dass die Alemannia auch in Wuppertal bestehen könnte. Zwar gehört der WSV in dieser Saison zu den Top-Teams der Liga, doch auch in Essen hatte man sich ja schließlich teuer verkauft. Doch so viel sei schon gesagt: Nicht nur das Wetter war an diesem Samstagnachmittag schlecht, die Mannschaft aus Aachen war keinen Deut besser …

Bereits im Vorfeld der Partie gab es Grund zum Ärger: Die Gastgeber boten den Kaiserstädtern lediglich Stehplatzkarten zum Vollzahlerpreis im Vorverkauf an. Es gab keine Sitzplatzkarten, nicht einmal für Menschen, die diese benötigen. Es gab keine Ermäßigungen für Menschen, denen diese eigentlich zustehen. Und eine Tageskasse gab es auch nicht, sodass auch die ausgeschlossen wurden, die einen Besuch manchmal nur kurzfristig umsetzen können. Das wollte auch das neue Alemannia-Präsidium, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung so nicht stehen lassen und veröffentlichten im Vorfeld des Spiels einen offenen Brief:

<aside class="park-embed-html"> <div id="fb-root"></div> <script async="1" defer="1" crossorigin="anonymous" src="https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v12.0" nonce="0cYTLzjz"></script><div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=272954918051419&amp;id=225058369507741" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/225058369507741/posts/272954918051419/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Aus gegebenem Anlass veröffentlicht Alemannia Aachen einen offenen Brief an den Wuppertaler SV und die Wuppertaler...</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/225058369507741">oecher.club</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/225058369507741/posts/272954918051419/">Tuesday, November 9, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Nicht nur auf dem Platz galt offensichtlich für die Schwarz-Gelben: „Wir lassen uns nicht alles gefallen.“

Alles gefallen lassen, wollte sich auch Trainer Kilic nicht und sprach vor der Partie davon, dass man auch in der Defensive zulegen muss und auch „mal zu Null spielen“ sollte. Kein Wunder, denn bis zum Straelen-Spiel war die Alemannia nicht gerade als Tormaschine in der Liga bekannt und Punkte holen ist immer einfacher, wenn man nicht damit beschäftigt ist, ständig den Ball aus dem eigenen Netz zu holen. Doch das mit der besseren Defensivarbeit hat – zurückhaltend formuliert – in Wuppertal noch nicht so ganz geklappt.

Aber beginnen wir den kurzen Abriss der Chronologie des Grauens mit einer der wenigen Konstanten in der schwarz-gelben Welt: Es war Matchday!

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/BlackEaglesAachen/posts/292883992842183" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/100063617528852/posts/292883992842183/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>-MATCHDAY- Wichtigste Regel für heute: Aufhören zu kämpfen darf man erst, wenn man im Bus nach Hause sitzt. 😊</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/BlackEaglesAachen">Black Eagles</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/100063617528852/posts/292883992842183/">Friday, November 12, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Und der war verregnet. Aber so richtig. Kaum in Wuppertal angekommen, da begann der Dauerregen. Aber wie heißt es eigentlich: „Denn ömmer wenn et reänt, jewenne seä jeddes Match, denn Alemannia speält et beiste en der Pratsch!“ Von wegen … Aber vor dem Spiel waren die Anhängerschaft noch optimistisch.

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/klenkesbrueder/posts/5530793490280724" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/267228759970583/posts/5530793490280724/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Dann bringen wir mal was aus Wuppertal mit! 💪</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/267228759970583">Klenkes Brüder</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/267228759970583/posts/5530793490280724/">Saturday, November 13, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Mit der Euphorie war es aber schnell vorbei. Das Spiel war noch keine zehn Minuten alt, da führte der Gastgeber schon 1:0 Ein unnötiger und katastrophaler Fehlpass von Lukas Wilton, den Kilic in die Mannschaft reinrotiert hatte, war Ausgangspunkt des Rückstands. Zehn Minuten später folgte das 0:2 aus Alemannia-Sicht. Die Zuordnung nach einem Wuppertaler Eckball stimmte so überhaupt gar nicht in der neu formierten Abwehrreihe. Neben Wilton standen dort auch Peter Hackenberg, Marcel Damaschek und Marco Müller. Ex-Wuppertaler Tjorben Uphoff war gelb-gesperrt, Franko Uzelac nahm auf der Bank Platz und … Nun ja, das Experiment ging so gar nicht auf. Wilton wurde dann bereits nach 35 Minuten erlöst und durch Oluwabori Falaye ersetzt. Und so ging es mit einem 0:2 in die Halbzeit.

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/AlemanniaAachen/posts/4567263153320232" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/188870554492869/posts/4567263153320232/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>⏸ Die Wuppertaler führen zur Halbzeit mit 2:0.</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/188870554492869">Alemannia Aachen</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/188870554492869/posts/4567263153320232/">Saturday, November 13, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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„Nach der Halbzeit irgendwie schnell den Anschlusstreffer erzielen, dann geht noch was“, das dürfte bei vielen, die es mit der Alemannia halten, die Hoffnung gewesen sein. Die erste Halbzeit war zwar nichts, aber das muss ja nichts heißen. Das kann in den zweiten 45 Minuten ja auch ganz anders aussehen. Sah es dann auch. Aber nicht zum Besseren der Aachener. Ganz im Gegenteil. Statt 2:1 hieß es relativ schnell 3:0. Warum? Weil „Defensivarbeit“ für Teile der Mannschaft an diesem Tag wohl ein Fremdwort war. Achtung, die folgenden Bewegtbilder wirken verstörend auf Alemannia-Fans:

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/DieKartoffelkaefer/videos/1673964822985989"><blockquote cite="https://www.facebook.com/DieKartoffelkaefer/videos/1673964822985989/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><a href="https://www.facebook.com/DieKartoffelkaefer/videos/1673964822985989/"></a><p>3:0 🤮. Was für ein gebrauchter Tag. Der WSV zeigt jedenfalls warum sie ganz oben diese Saison dabei sind, auch wenn unsere Jungs nicht an die letzten beiden Spiele anknüpfen können.</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/DieKartoffelkaefer">Die Kartoffelkäfer</a> on Saturday, November 13, 2021</blockquote></div> </aside>
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Gegen ein Top-Team der Liga kann und darf man verlieren. Aber dann bitte wie in Essen. Mit Kampf. Mit Leidenschaft. Mit Dagegenhalten. In Wuppertal war spätestens nach dem 0:3 davon aber so gar nichts mehr zu sehen. Stattdessen wurde es dann mit einem Doppelschlag zum 0:4 und 0:5 endgültig zum Debakel …

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/JoeMediawork/posts/300438268751935" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/100063572917582/posts/300438268751935/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Schlusstreffer: Unsere Alemannia verliert 0:5 beim WSV</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/JoeMediawork">Joe Mediawork on Tour</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/100063572917582/posts/300438268751935/">Saturday, November 13, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Zumindest an diesem Tag war zwischen dem WSV und dem TSV ein Klassenunterschied zu sehen …

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">[RS] &quot;Phänomenal&quot; – Wuppertaler SV deklassiert Alemannia Aachen ➡ <a href="https://t.co/pqBhLTINEx">https://t.co/pqBhLTINEx</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/WSV?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WSV</a></p>&mdash; #WSV (@rot_blau_com) <a href="https://twitter.com/rot_blau_com/status/1459652537427050507?ref_src=twsrc%5Etfw">November 13, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Das war bitter. Das tat weh. Das war deutlich.

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/AlemanniaAachen/posts/4567458159967398" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/188870554492869/posts/4567458159967398/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Das war deutlich…</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/188870554492869">Alemannia Aachen</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/188870554492869/posts/4567458159967398/">Saturday, November 13, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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„Was war das?“ Das war die Frage des Spieltags aus Aachener Sicht. Zumindest auf dem Platz nicht viel und ein herber Rückschlag für die Moral rund um den Tivoli nach den ersten zwei Wochen nach dem Neustart unter Kilic.

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/AachenFanatics/posts/4703945122988860" data-width="552"><blockquote cite="https://graph.facebook.com/319143238135759/posts/4703945122988860/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p>Au Banan, wat war dat? Man kann ja mal gegen eine moralisch top stehende Mannschaft verlieren, aber so....? What a...</p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/319143238135759">Aachen Fanatics</a> on&nbsp;<a href="https://graph.facebook.com/319143238135759/posts/4703945122988860/">Saturday, November 13, 2021</a></blockquote></div> </aside>
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Auch er musste auf der Pressekonferenz nach dieser Abreibung erst einmal die richtigen Worte finden:

<aside class="park-embed-html"> <div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/WuppertalerSportverein/videos/572040437202216"><blockquote cite="https://www.facebook.com/WuppertalerSportverein/videos/572040437202216/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><a href="https://www.facebook.com/WuppertalerSportverein/videos/572040437202216/"></a><p></p>Posted by <a href="https://www.facebook.com/630879516953224">Wuppertaler Sportverein e.V.</a> on Saturday, November 13, 2021</blockquote></div> </aside>
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Am Ende aber bleibt nur: So nicht!

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Katastrophal sich so abschlachten zu lassen. Keine Gegenwehr, kein nix. So nicht Alemannia! <a href="https://twitter.com/hashtag/Alemannia?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Alemannia</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Aachen?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Aachen</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Tivoli?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Tivoli</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Regionalliga?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Regionalliga</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Euregio?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Euregio</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/WirSindAachen?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WirSindAachen</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/TraditionSeit1900?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#TraditionSeit1900</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Fussball?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Fussball</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Sport?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Sport</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Matchday?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Matchday</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Spieltag?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Spieltag</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/WSV?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WSV</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Westschlager?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Westschlager</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Packung?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Packung</a> <a href="https://t.co/pIWL2J8w3u">pic.twitter.com/pIWL2J8w3u</a></p>&mdash; DieKartoffelkäfer (@Schwarzgelb71) <a href="https://twitter.com/Schwarzgelb71/status/1459607052494512128?ref_src=twsrc%5Etfw">November 13, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Viel Zeit zum Nachdenken und Aufarbeiten wird es nicht geben. Bereits am kommenden Mittwoch steht die zweite Runde m FVM-Pokal an. Das Auswärtsspiel beim SV Helpenstein wird auf dem Tivoli ausgetragen. An gleicher Stelle geht es dann bereits am Samstag in der Liga gegen Fortuna Köln weiter. Für beide Spiele gilt: Hoffentlich zeigt die Alemannia dann wieder ihr Gesicht aus den Spielen gegen Essen und Straelen. Denn noch eine Wuppertalfahrt wird nur schwer zu verdauen sein.

Trocknet nun erst einmal weiter die Klamotten von Samstag und versucht die fünf Gegentreffer irgendwie aus dem Kopf zu bekommen: die Netzschau.

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