Netzschau zum Spiel Rot-Weiss Essen gegen Alemannia Aachen

Netzschau zum Spiel gegen RWE : Entschuldigung: Das Essen schmeckt nicht!

Da macht man sich am Samstag extra schick, fährt zum Westschlager, hat Lust auf ein richtiges Traditionsduell und dann schmeckt das Essen aber mal so gar nicht. Versucht die Alemannia-Schlappe immer noch zu verdauen: Unsere Netzschau.

Ach, Alemannia. Seit sechs Pflichtspielen waren die Schwarz-Gelben vor diesem Wochenende ungeschlagen. Und so machten sich viele Hoffnungen etwas Zählbares von der Hafenstraße mitzunehmen, denn es war wieder Matchday!

Aber nicht irgendeiner. Etwas Besonderes lag in der Luft. Nicht umsonst waren alle Busse voll und Hunderte Aachener machten sich auf den Weg, um die Mannschaft von Fuat Kilic zu begleiten.

Auf der Karte stand am Samstag ein Klassiker: Rot-Weiss gegen Schwarz-Gelb. Ruhrgebiet gegen Rheinland. Essen gegen Aachen. RWE gegen die Alemannia. Mehr Tradition geht kaum:

Auch für den Aachener Geschäftsführer ist das Aufeinandertreffen immer eine spezielle Partie, ist es doch eine Reise in die eigene Vergangenheit:

Doch die sollte am Samstag böse enden. Erste Zeichen gab es bereits vor der Partie. Nicht einmal ein Mettbrötchen wurde den Kaiserstädtern gegönnt:

Dann halt nicht! Dafür gingen die Schwarz-Gelben halt einfach frühe rauf den Platz:

Da so ein Fußballspiel aber nicht ohne Gegner stattfinden kann, mussten die Schwarz-Gelben dann doch auf den Gastgeber warten, dann aber konnte es vor über 13.000 Zuschauern losgehen:

Bei einem solchen Spiel darf etwas Farbe im Gästeblock natürlich nicht fehlen:

Mehr Akzente konnte die Alemannia im Verlauf des Tages aber nicht mehr setzen. Zwar kam die Tivoli-Truppe besser ins Spiel rein, ließ sich aber schon nach zehn Minuten nach einem Eckball auskontern und fing sich kurz vor der Halbzeit nach einem Freistoß den zweiten Gegentreffer. War Essen besser? Nein. War Essen cleverer und effektiver? Definitiv.

Nach den vollen 90 Minuten führten die Hausherren 3:0, die Aachener Serie war gerissen, ein gebrauchter Nachmittag:

Am kommenden Samstag spielt die Liga für die Schwarz-Gelben erst einmal keine Rolle: Zuhause erwarten die Aachener erneut Bergisch Gladbach, dieses Mal aber im Rahmen der zweiten Runde des FVM-Pokals. Mit einem Sieg könnte die Kilic-Elf den noch größten Konkurrenten im Wettbewerb ausschalten und einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung absolvieren. Und die dürfte in dieser Saison das größte Ziel sein.

Und zum Spiel in Essen bleibt nur noch zu sagen:

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