Nach Kassensturm beim Wattenscheid-Spiel soll Alemannia Strafe zahlen

Kassensturm beim Wattenscheid-Spiel : Alemannia soll Strafe zahlen

4500 Euro soll Alemannia Aachen wegen der Vorkommnisse beim Auswärtsspiel in Wattenscheid zahlen. Das hat im schriftlichen Verfahren das Sportgericht des Fußballverbands Mittelrhein am Donnerstagabend entschieden.

Der Verein hat zehn Tage Zeit, auf das Urteil zu reagieren. Verurteilt wurden die Gäste wegen eines Kassensturms. Bei dem Spiel Anfang Dezember hatte es mehrere Zwischenfälle gegeben.

Aus Alemannia-Sicht hatte auch die Polizei überzogen reagiert, als sie Pfefferspray und Schlagstock einsetzte. Die Partie war damals 15 Minuten später angepfiffen worden, weil die Polizei den Aachener Fanblock noch einmal räumte.

Alemannias nächstes Verfahren vor dem Sportgericht ist gleich absehbar. Die Zwischenfälle beim letzten Heimspiel, bei dem der Schiedsrichterassistent laut Zusatzbericht von einem Feuerzeug getroffen wurde, sind der Spruchkammer bereits gemeldet worden.

(pa)
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