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„You never talk alleng“, Folge 10: „Mit großen Sprüchen ist noch nie jemand aufgestiegen“

„You never talk alleng“, Folge 10 : „Mit großen Sprüchen ist noch nie jemand aufgestiegen“

Aus der Ferne betrachtet Sascha Hildmann, Ex-Alemanne und Trainer des kommenden Gegners Preußen Münster, die Geschehnisse am Tivoli immer noch. „Diese Stadt brennt für den Fußball“, sagt er im Podcast.

20 Jahre ist die Zeit von Sascha Hildmann am Tivoli jetzt her. Von 2000 bis 2002 stand er bei Alemannia Aachen unter Vertrag. Am Samstag kehrt er als Trainer des Tabellenführers Preußen Münster nach Aachen zurück.

Detailliert könne er die Entwicklung der Schwarz-Gelben nicht beurteilen, sagt Hildmann im Podcast „You never talk alleng“. Eins wisse er aber sicher: „Diese Stadt brennt für den Fußball. Wenn die Alemannia nur einen Tick weiter oben dabei wäre, dann wäre die Bude voll. Die Leute lechzen danach. Das ist ein Riesen-Fundament. Bei Alemannia könnte man schon einiges bewegen.“

Die Preußen haben im Februar zuletzt ein Meisterschaftsspiel verloren und sind aktuell wieder Tabellenführer der Regionalliga West. „Nach dem so knapp verpassten Aufstieg heben uns natürlich alle aufs Favoritenpodest. Wir im Trainerteam sind sehr darauf bedacht, die nötige Demut zu zeigen. Mit großen Sprüchen ist noch nie jemand aufgestiegen“, sagt der 50-Jährige.

Sein Blick auf die aktuelle Alemannia: „Die Mannschaft hat sich im Vergleich zum letzten Jahr in jedem Fall qualitativ verbessert. Vielleicht sollte man dieses Jahr als Stabilisationsjahr betrachten, um dann in der kommenden Saison den nächsten Schritt zu machen.“

Ob Münster oder Aachen, für alle Regionalligisten gelte eins: „Aus dieser Liga rauszukommen, ist viel schwieriger, als in der Dritten Liga zu bleiben“, sagt Hildmann. In erster Linie brauche es dafür Konstanz.

„Und du musst bereit sein, die Gegebenheiten anzunehmen. Du spielst eine Woche in Aachen, was richtig geil ist. Und danach dann in Homberg gegen Straelen, was so ziemlich das Gegenteil ist“, sagt Hildmann im Podcast.

(red)