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Lukas Wilton von Alemannia Aachen im Podcast

„You never talk alleng“, Folge 18 : Lukas Wilton – der etwas andere Niedersachse

Lukas Wilton ist angekommen in Aachen. Wie er seine Anfangszeit bei der Alemannia erlebt hat, was die Mannschaft aktuell auszeichnet und welche Ziele er persönlich noch verfolgt.

Es gibt Spieler, die versetzen das Publikum regelmäßig ins Staunen. Man kennt sie – die Zauberfüße. Spieler wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Diego Maradona und natürlich auch Elsamed Ramaj. Fußballer, die förmlich mit dem Ball tanzen und regelmäßig die Gegenspieler alt aussehen lassen. Doch es gewinnt nicht zwangsläufig die Mannschaft, die den schönsten Fußball spielt. Griechenland lässt hier grüßen.

Um erfolgreich zu sein, braucht es meist eine gesunde Mischung an unterschiedlichen Spielertypen. Und da kommt der natürliche Feind der Zauberfüße ins Spiel: Der Balleroberer. Dieser glänzt durch Hartnäckigkeit und Einsatz und hat in erster Linie das Ziel – wie sein Name schon sagt – Bälle vom gegnerischen Team zu erobern.

Lukas Wilton zählt sich persönlich eher zur letzteren Kategorie. Der gebürtige Niedersachse ist nach anfänglichen Schwierigkeiten in Aachen angekommen und glänzt durch Einsatz und Flexibilität. Ob unter Fuat Kilic oder Helge Hohl, Lukas Wilton spielt. Das Umfeld sei für ihn wichtig, um seine Leistung abzurufen, bestätigt Alemannias Nummer 7 im Podcast. Er fühlt sich in Aachen wohl, es „macht Spaß hier“.

Spaß bereitet den Fans aktuell auch die ganze Mannschaft. Seit sechs Ligaspielen in Folge ist die Alemannia in der Regionalliga West ungeschlagen. Mit Blick auf die Tabelle steht natürlich die berechtigte Frage im Raum: Ist die Alemannia nun ein Top-Team? Lukas Wilton kann die Euphorie am Tivoli nachvollziehen, merkt jedoch an, dass ein Top-Team auch Spiele wie gegen Kaan-Marienborn und Schalke II gewinnen muss. „Die klassischen 0:0-Spiele müssen noch gewonnen werden, um sich dauerhaft oben festzusetzen“.

Bald steht die Winterpause an, für Lukas Wilton bedeutet das: Urlaub und Heimatbesuch in Niedersachsen, um viel Zeit mit der Familie zu verbringen und Kraft zu tanken. Ganz vom Fußball abschalten wird er aber nicht können, sagt er.

Wie Lukas Wilton die Chancen in der Rückrunde einschätzt und welche Lehren er aus der Spielpause während der Corona-Pandemie gezogen hat, erzählt er in einer neuen Folge von „You never talk alleng“.

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