Aachen: Klitzpera: „Der Ball liegt bei Schubert“

Aachen: Klitzpera: „Der Ball liegt bei Schubert“

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein, und naturgemäß laufen am Tivoli die Vorbereitungen für die nächste Spielzeit, die Alemannia vermutlich in der Regionalliga verbringen wird. Ungeklärt ist die Frage, wer denn nun Trainer wird oder bleibt.

Amtsinhaber Peter Schubert vermisst eine neue Offerte, Sportdirektor Alexander Klitzpera dagegen sagt: „Wir sind im Gespräch, das Verfahren läuft. Er hat ein Angebot, ich warte auf seine Antwort, der Ball liegt bei ihm.“

Parallel bereitet sich der 37-Jährige auch auf den Fall vor, dass sich die Wege in ein paar Tagen trennen. „Es ist die Pflicht eines Sportdirektors, Alternativen zu haben.“ Verhandlungen mit potenziellen Kandidaten hätte es bislang nicht gegeben. Auch nicht mit den Fußball-Lehrern Eric van der Luer und Christian Benbennek, sagt Klitzpera. Beide Trainer kreuzten Klitzperas Wege während dessen Karriere. Benbennek begegnete er während seiner Zeit in Wolfsburg. Zuletzt reichte der nach erfolgreicher Zeit seinen Abschied beim Regionalligisten TSV Havelse ein. „Kein auswärtiger Trainer hat ein Angebot vorliegen.“

Der aktuelle Trainer muss am Samstag mit seiner Mannschaft beim SV Rödinghausen antreten. Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison in den Kreis Herford startet — wie schon seit langem geplant — bereits heute. „Wir haben nichts zu verschenken“, sagt Peter Schubert. „Das wird kein Schaulaufen.“ Es gehe nach wie vor um den maximalen Erfolg, kurzfristig um das „Knacken der 60-Punkte-Marke“. Stark gefährdet ist der Einsatz von Aimen Demai, der Kapitän klagt wieder über Knieprobleme.

(pa/sch)
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