Alemannia: Fuat Kilic und der taktische Kniff

Alemannia : Fuat Kilic und der taktische Kniff

Aufstellungen für das anstehende Spiel sind meistens gut gehütete Geheimnisse. Schließlich soll der Gegner ein bisschen überrascht werden mit einer neuen Formation oder einer anderen taktischen Idee.

Am Freitagabend zum Beispiel beim Gastspiel gegen die U 21 des 1. FC Köln stellte Alemannias Trainer Fuat Kilic eine breitschultrige Vierkette in der Abwehr auf, die sich beherzt um die Gegenspieler kümmerte. Heraus kam ein 2:1-Erfolg, der nicht nur, aber auch mit der neuen Formation zusammenhing. „Das war mehr als nur ein Sieg“, vermutete Kilic am Tag danach, auch wenn erneut nur drei Punkte vergeben wurden. „Der Sieg war gut für den Kopf, vielleicht ist die Verkrampfung der letzten Woche nun gelöst“, hoffte jedenfalls Marcel Kaiser, der mit seinem Premierentreffer Alemannias Sieg sicherstellte. Bereits am Mittwoch steht die nächste Aufgabe an, wenn Aufsteiger Herkenrath am Tivoli vorbeischaut. Heimspiele sind bislang nicht die stärkste Disziplin der Aachener, ein Erfolg im eigenen Wohnzimmer steht in dieser Spielzeit immer noch aus. Die Aufstellung für das anstehende Spiel ist diesmal kein gut gehütetes Geheimnis. Kilic sieht keinen Grund, etwas zu verändern nach dem Flutlichtsieg. Einziger Wackelkandidat ist Robin Garnier. Nicht aus Leistungsgründen, sondern weil er einen hässlichen Bluterguss an der Wade mit nach Hause brachte. (pa)

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