Aachen: DFB prüft noch Alemannias Unterlagen

Aachen : DFB prüft noch Alemannias Unterlagen

Alemannias Unterlagen sind beim DFB eingegangen, so viel ist sicher. Konkreter wird es vorerst nicht. „Prinzipiell äußern wir uns nicht zu einzelnen Vorgängen im Lizenzierungsverfahren“, teilte ein DFB-Sprecher mit.

Der Drittligist ist nicht der einzige Klub, der nachbessern muss. Wann der Verband inhaltlich reagiert, ist noch offen. Der Klub jedenfalls geht davon aus, seine Hausaufgaben gemacht zu haben, sagt sein Sprecher Holger Voskuhl.

„Alleine im Personalbereich haben wir eine Million Euro eingespart.“ Den großen Gönner oder Bürgschaftsgeber habe es nicht gegeben, vielmehr sei das Ziel, die Liquidität bis zum Saisonende zu erreichen, durch viele kleine Erfolge erzielt worden. „Es gibt viele neue Sponsoren und welche, die wir überzeugen konnten, dabei zu bleiben.“

Gespräch mit Schalke

Im Etatansatz für die Restsaison ist auch eine Summe von knapp 40.000 Euro, die Alemannia von Tottenham Hotspur erhält — ein Solidarbeitrag für den in Aachen ausgebildeten Lewis Holtby. Apropos Holtby: Auch das Ablösespiel für den Ex-Schalker ist wieder ein Thema. Ursprünglich hatte Alemannia im Insolvenzverfahren kein großes Interesse an dem vertraglich geregelten Spiel, weil die Erlöse bereits an eine Bank abgetreten wurden. Inzwischen steht fest, dass auch diese Verpfändung nicht „insolvenzfest“ war, so dass Alemannia seit Wochen versucht, mit Schalke ins Gespräch zu kommen. Bislang noch ohne durchschlagenden Erfolg.

(pa)