Bei Alemannia Aachen gibt es kaum noch Verletzte zu beklagen

Langzeitverletzte machen Fortschritte : Das Lazarett der Alemannia lichtet sich

Am Dienstag hat Alemannias Trainer Fuat Kilic mal im Klub-Lazarett nachgeschaut. Was er da sah, hat ihm gut gefallen, denn er sah: nichts. Aachens Krankenstation hat sich geleert, selbst die Langzeitpatienten machen größere Fortschritte als das vor ein paar Wochen absehbar war.

Sebastian Schmitt, der sich Ende November den Mittelfuß gebrochen hat, ist am Dienstag komplett ins Teamtraining zurückgekehrt. Vermutlich kann der 22-Jährige noch in diesem Monat wieder Wettkämpfe aufnehmen. Bei Kai Bösing, der sich wie Schmitt im Spiel gegen Viktoria Köln verletzte und sich einen erheblichen Knieschaden zuzog, steht am Donnerstag eine Abschlussuntersuchung an. Wenn die positiv verläuft, kann auch der Mittelfeldspieler das Individualtraining wieder aufnehmen.

Vielleicht trägt auch zur Genesung bei, dass Alemannia dem gebürtigen Aachener in seiner Verletzungsphase ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorgelegt hat. Auch Florian Rüter hat keinen gelben Schein mehr, der Neuzugang soll nächste Woche komplett ins Training bei seiner neuen Mannschaft einsteigen können.

(pa)