Aachen: Alemannia will gegen Lotte den zweiten Tabellenplatz zurückerobern

Aachen: Alemannia will gegen Lotte den zweiten Tabellenplatz zurückerobern

Das Wort „Spitzengruppe“ geht Alemannias Trainer Peter Schubert noch nicht über die Lippen. „Am sechsten Spieltag ist es zu früh dafür“, bleibt er in der verbalen Defensive.

Seine Mannschaft kann dennoch am Montagabend gegen die Sportfreunde Lotte mit einem Sieg wieder auf Platz 2 der Regionalliga-Tabelle springen.

Der Meister und Vize-Meister der letzten beiden Jahre ist denkbar schlecht aus den Startlöchern gekommen. „So ein großer Umbruch braucht seine Zeit“, weiß der Aachener Coach aus eigener Erfahrung in der Vorsaison. „Lotte besitzt ein gutes Team, das sich noch finden muss.“ Die Vorzeichen haben sich dennoch nach wenigen Wochen geändert.

Alemannia ist noch unbesiegt und überzeugte zuletzt auch in den Heimspielen. Zudem geht das Flutlicht an, das Fernsehen ist vor Ort. „Das gibt der Partie eine besondere Note“, meint Schubert. „Wir wollen einfach die guten Leistungen der ersten Spieltage bestätigen.“

Verändern will er sein Team allenfalls punktuell. „Wenn sich eine Mannschaft stabil präsentiert, hat der Trainer nicht sehr viel Anlass für viele Wechsel.“ Verzichten muss er neben den Langzeitpatienten auf Yannick Stevens (hartnäckige Grippe) und auf Florian Abel (Sprunggelenkprobleme). Erwartet werden wieder etwa 8000 Zuschauer.

Mögliche Aufstellung: Löhe — Ernst, Hackenberg, Hoffmann, Lejan — Lünenbach, Demai — Graudenz, Jerat, Garcia — Behrens

(pa)
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