Aachen: Alemannia startet mit Sieg ins Schicksalsjahr

Aachen: Alemannia startet mit Sieg ins Schicksalsjahr

Der erste Sieg in diesem Jahr ist perfekt. Alemannia gewann das Testspiel gegen Jong Roda Kerkrade ungefährdet mit 4:0. Das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen können, wenn die Hausherren auf dem Nebenplatz ihre vielen Chancen besser genutzt hätten. Thiele, Heller & Co. ließen Mittwochmittag noch zahlreiche Möglichkeiten liegen.

„Spielerisch haben wir das phasenweise sehr ordentlich gemacht gegen einen Gegner, der nicht nur verteidigen wollte“, war René van Eck durchaus zufrieden. Der Trainer startete mit einer enorm jungen Mannschaft. Auf Profis wie Olajengbesi, Weber, Borg, die den Klub verlassen sollen, verzichtete er im ersten Durchgang. Der angeschlagene Keeper Melka (Muskelverletzung, Diagnose steht noch aus) wurde nicht eingesetzt. Für ihn wird mindestens am Samstag, aber vermutlich auch perspektivisch Mark Flekken das Tor hüten.

Die Alemannia hat das erste Testspiel im neuen Jahr gegen Jong Roda mit 4:0 (1:0) gewonnen.

Angeführt wird das Team vom neuen Kapitän Kai Schwertfeger, den van Eck zum Nachfolger des ausgewanderten Albert Streit ernannt hat.

Die Alemannia hat das erste Testspiel im neuen Jahr gegen Jong Roda mit 4:0 (1:0) gewonnen.

Fröhlich verlief das erste Spiel von Norikazu Murakami. Der Japaner hatte nach seiner Einwechslung zur Pause noch ein paar „Verständigungsprobleme“ mit den Kollegen, dann köpfte er das 2:0. „Er wird uns weiterhelfen“, urteilte sein Trainer nach den ersten Wettkampfminuten seines endlich spielberechtigten Angreifers. In der ersten Halbzeit hatte Denis Pozder den Drittligisten in Führung gebracht. Die eingewechselten Andersen und Heller sorgten in der Schlussphase für das standesgemäße Ergebnis gegen das Nachwuchsteam.

Zufrieden mit dem ersten Test im neuen Jahr: René van Eck. Foto: Wolgang Birkenstock

Zehn Kündigungen in Verwaltung

Alemannias Sanierer informierten Mitwochnachmittag erneut die Belegschaft über die anstehenden Schritte. Im Laufe des Monats wird das 40-köpfige Team in der Verwaltung um zehn Mitarbeiter reduziert, bestätigte Vereinssprecher Holger Voskuhl. „Natürlich ist das unangenehm. Aber wir setzen jetzt die Planungen um, die es nach dem Abstieg im Sommer gegeben hat.“ Auch unter Geschäftsführer Frithjof Kraemer sollte die Belegschaft in der 3. Liga verringert werden. „Stattdessen ist es sogar noch zu weiteren Einstellungen gekommen“, wundert sich Voskuhl. Geprüft wird im Verein zudem derzeit, ob einzelne Abteilungen ausgegliedert werden können.

(pa)
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