Aachen: Alemannia spricht zehn weitere Hausverbote aus

Aachen: Alemannia spricht zehn weitere Hausverbote aus

Die Zeit der Randalierer soll endgültig vorbei sein. „Wir bleiben bei unserer Linie, gegen erkannte Störer konsequent vorzugehen“, sagt Alemannias Geschäftsführer Timo Skrzypski. „Vorfälle wie in Siegen oder Dortmund schaden unserem Verein nachhaltig.“ Für zehn Beteiligte haben diese Vorfälle ernsthafte Konsequenzen.

Wie der Verein am Donnerstag bekanntgab, wurden weitere Hausverbote ausgesprochen.

Bereits Mitte September hatte die Alemannia 14 Stadionverbote verhängt, um auf die Vorkommnisse bei den Auswärtsspielen in Siegen und Dortmund zu reagieren. Bei beiden Spielen wurde Pyrotechnik gezündet und versucht, Zaunabsperrungen zu durchbrechen. Die Ermittlungen der Polizei machten es jetzt möglich, dass zehn weitere Täter identifiziert werden konnten.

Wegen der Vorkommnisse in Dortmund hatte der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro - hinzu kommen die Verfahrenskosten - verhängt. Nach Angaben des Vereins werden die entsprechenden Schadenersatzansprüche gegen die Täter geltend gemacht.

(red)