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5:0 gegen Raspo Brand: Alemannia siegt im Auswärtsspiel im eigenen Stadion

5:0 gegen Raspo Brand : Alemannia siegt im Auswärtsspiel im eigenen Stadion

Alemannia mit 5:0-Erfolg über Rasensport Brand

Fast 40 Minuten schnupperte der krasse Außenseiter an der Überraschung, doch am Ende setzte sich der Goliath souverän durch. Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen hat am Donnerstagabend durch einen 5:0 (2:0)-Erfolg gegen den Bezirksligisten Raspo Brand die zweite Runde des FVM-Pokals erreicht.

Patrick Salata (39. Minute) und Jonathan Benteke (42.) erzielten im ersten Durchgang vor rund 2600 Zuschauern auf dem Aachener Tivoli die Treffer für das Team von Trainer Fuat Kilic. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der eingewechselte Vincent Boesen auf 3:0 (73.). Mit zwei weiteren Toren (83./85.) schraubte Benteke das Ergebnis in die Höhe.

„Der Gegner hat es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Die Brander standen mit ihrer Fünferkette sehr kompakt und haben sehr gut verteidigt. Wir hatten zu wenig Durchschlagskraft und zu wenig Tiefe im Spiel. Das haben wir in der Halbzeit korrigiert“, resümierte Kilic und fügte hinzu: „Wir sind in der zweiten Hälfte viel besser in den Rücken des Gegners gekommen und haben dann zweifelsohne auch in der Höhe verdient gewonnen.“

In der zweiten Runde empfängt die Alemannia in knapp drei Wochen den Liga-Konkurrenten Bergisch Gladbach, doch zunächst richtet Kilic den Blick auf die kommende Aufgabe in der Liga am Montagabend (20.15 Uhr) bei Fortuna Köln.

„Dort wollen wir etwas Zählbares mitnehmen“, verdeutlichte der Übungsleiter, der zudem die Leistung des Pokalgegners aus Brand herausstellte. „Respekt, die Jungs haben sich bravourös verkauft. Es war ein sehr faires Spiel, es wurden ehrliche Zweikämpfe geführt. Das haben wir auch schon anders erlebt. Es war ein unterhaltsames Spiel für die Zuschauer.“

Und auch sein Gegenüber, Raspo-Trainer Daniel Formberg, sparte nicht mit Lob für seine Mannschaft. „Wir haben es gut gemacht, insbesondere defensiv in den ersten 40 Minuten. Ein 0:3 wäre am Ende auch möglich gewesen, aber das 0:5 ist für uns als Bezirkligist auch völlig okay. Der Stolz überwiegt heute.“