Aachen/Leverkusen: Alemannia: Investoren warten auf Reaktion

Aachen/Leverkusen: Alemannia: Investoren warten auf Reaktion

Offiziell habe er keine Reaktion von Alemannia Aachen erhalten, sagt Wolfgang Holzhäuser, der der Sprecher einer Investorengruppe ist. Kurz vor Weihnachten hatte die Gruppe um Michael Kölmel dem Verein ein Angebot hinterlegt.

„Ich bin davon ausgegangen, dass die Gremien eine Weile brauchen, um sich damit zu beschäftigen“, ist der ehemalige Bundesliga-Manager nicht verwundert ob der „Funkstille“. Alternativ schaut Holzhäuser schon mal in regionale Zeitungen und Foren und macht eine „gemischte“ Stimmung aus. Der Vertragsentwurf enthalte durchaus Passagen, die verhandelbar seien, sagt Holzhäuser.

Für einige Passagen gelte aber die „condicio, sine qua non“ — Themen, die die Geldgeber nicht mehr verhandeln wollen. Dazu gehören die Steuerverbindlichkeiten aus der Insolvenzphase, und ebenso erwarten die externen Geldgeber, dass die Aachener Funktionäre das stattliche Loch im Etat von derzeit etwa 500.000 Euro selbst schließen bis zum Saisonende. „Wir wollen in die Zukunft investieren“, sagt Holzhäuser.

Bislang tagten am Tivoli die Gremien separat, der Tenor ist durchaus kritisch. In dieser Woche hat der Verwaltungsrat den Aufsichtsrat eingeladen, um das Thema zu vertiefen.

(pa)
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