Aachen: Alemannia: Gespräche mit Investor ziehen sich hin

Aachen: Alemannia: Gespräche mit Investor ziehen sich hin

Der Zeitplan hat sich verschoben. Die Verhandlungen mit einem möglichen Investor am Tivoli ziehen sich hin. Frühestens zum Jahresende werden sich mögliche Geldgeber bei Alemannia engagieren. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung, die einen ausgehandelten Vertrag mit klarer Mehrheit (75 Prozent) abnicken müsste, wird es vermutlich erst im November geben.

Kurzfristig sollte ein verbindliches Angebot einer Investorengruppe aus dem Kreis der Münchner Spielerberatungsagentur Arena 11 um Lars-Wilhelm Baumgarten und den Rechtehändler Michael Kölmel eingehen. Das war der Tenor bei der Jahreshauptversammlung Ende Juni.

Die Gespräche sind inzwischen auf den September vertagt worden, sagt Baumgarten. Ein finales Angebot liegt immer noch nicht vor. „Es gibt keine Eile bei dem Thema, die Saison ist ja durchfinanziert.“ Die Spielerberater haben zudem andere Termine in diesen Tagen, noch bis Mittwochabend ist das Transferfenster geöffnet. Bis dahin soll noch der ein oder andere Wechsel realisiert werden.

Alemannia bleibe „hochinteressant“, betont Baumgarten. Das Konsortium hat Interesse, sich beim Regionalligisten zu beteiligen. Vorerst nur bis zur gültigen Obergrenze von 49 Prozent, später könnte dann die Mehrheit angestrebt werden. Bislang wurde der Wert für die 49 Prozent auf etwa fünf Millionen Euro taxiert. Die Fan-IG hatte sich zu dem möglichen Einstieg bereits klar positioniert. Sie empfahl den Alemannia-Mitgliedern schon vor Wochen, „keiner Vereinbarung zuzustimmen, die einen Verkauf von mehr als 24,9 Prozent der Anteile an der GmbH vorsieht“.

(pa)
Mehr von Aachener Zeitung