Köln/Aachen: Alemannia Aachen trifft im FVM-Pokalfinale auf Viktoria Köln

Köln/Aachen: Alemannia Aachen trifft im FVM-Pokalfinale auf Viktoria Köln

Regionalligist Viktoria Köln hat sich am Dienstagabend vor 4350 Zuschauern durch einen 3:0-Sieg nach Verlängerung gegen den Drittligisten Fortuna Köln für das Finale im FVM-Pokal qualifiziert. Damit treffen die Kölner am Pfingstmontag auf Alemannia Aachen.

Nicht einmal drei Wochen nach dem Aufeinandertreffen in der Regionalliga stehen sich Alemannia Aachen und Viktoria Köln erneut gegenüber. Im Finale des FVM-Pokals spielen die beiden Teams um den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals in der kommenden Saison.

Viktoria Köln setzte sich am Dienstagabend im zweiten Halbfinale gegen die klassenhöhere Fortuna aus Köln durch. Der Drittligist musste bereits ab der 30. Minute in Unterzahl spielen. Nach einem Handspiel an der Mittellinie sah Christoph Menz die gelb-rote Karte.

Trotzdem fielen in der regulären Spielzeit keine Tore, nach 90 Minuten stand es 0:0. In der anschließenden Verlängerung musste die Fortuna dem Spiel in Unterzahl Tribut zollen, die Viktoria hingegen bewies ihre Klasse in der Offensive.

Patrick Koronkiewicz brachte den Regionalligisten kurz vor dem Pausenpfiff der Verlängerung in Führung (105.), Tobias Müller (110.) und Simon Handle (118.) erhöhten noch auf 3:0.

Die Alemannia hatte sich bereits am 25. April mit einem 2:0 über den Mittelrheinligisten TSC Euskirchen für das Finale qualifiziert. Das Spiel findet am Pfingstmontag, 21. Mai, um 17 Uhr im Bonner Sportpark statt.

Die Alemannia kann mit einem Sieg über die Viktoria nicht nur die bittere Pleite vom Nachholspiel in der Liga wiedergutmachen - auf dem heimischen Tivoli musste die Kilic-Truppe eine 0:4-Klatsche einstecken - sie könnte die Saison auch mit einem Titel krönen und in der kommenden Saison erstmals seit der Spielzeit 2012/2013 wieder am DFB-Pokal teilnehmen.

(bph)
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