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Alemannia Aachen gegen Essen: Ein Westschlager der besonderen Art

Fußball nur virtuell : Westschlager Alemannia Aachen gegen Essen wird besonders

Der Westschlager Alemannia Aachen gegen Rot-Weiss Essen: unzählige Duelle mit Siegen, Niederlagen, Unentschieden und besonderen Geschichten. Doch das anstehende Duell am 9. Mai wird anders.

Am kommenden Samstag bekommt die Partie einen speziellen Rahmen. Alemannias Geschäftsführer Martin vom Hofe freut sich über die gemeinsame Aktion der beiden Ligakonkurrenten: „Wenn wir schon am 9. Mai nicht auf dem grünen Rasen auf dem Tivoli gegen unseren Rivalen Rot-Weiss Essen spielen können, dann eben virtuell. Wir freuen uns für beide Fanlager Fußball- und Stadionatmosphäre in die Wohnzimmer schicken zu können."

Der Tivoli wird an diesem Samstag ab 14 Uhr die Kulisse für dieses besondere Aufeinandertreffen sein. Auf dem Rasen begrüßt Stadionsprecher Robert Moonen gemeinsam mit seinem Essener Pendant Christian Ruthenbeck die Zuschauer, die zu Hause vor dem PC, am Smartphone oder Tablet dabei sein können und ein nostalgisches Rahmenprogramm aus Videos, Rückblicken und Interviews geboten bekommen.

Wegen des Coronavirus können sich die beiden Teams nur in virtuellen Duellen an der Konsole messen: Alemannias Geschäftsführer wird einer der "Spieler" an diesem Samstag sein, der den Club mit einer virtuellen Traditionself aus Club-Größen wie Jo Montanes, Jupp Martinelli oder Günter Delzepich an der Konsole vertritt. Demgegenüber steht RWE-Vorstand Marcus Uhlig.

Für Alemannia Aachen treten Ricco Cymer, Manuel Glowacz und Vincent Boesen gegen ihre Kontrahenten aus Essen an der Konsole an. Zusätzlich zu den Duellen an der Konsole zwischen den beiden Vereinen und deren Spieler bzw. Verantwortlichen geht ein Wildcard-Gewinner für die Fans an den Start.

Der Verein, der am Ende die meisten Duelle für sich entscheiden kann, wird als „Virtueller-Traditionsduell-Gewinner“ in die Geschichtsbücher eingehen.

(red)