Abstimmung: Das Mittelfeld der Legenden-Elf von Alemannia Aachen

Jetzt abstimmen : Das Mittelfeld von Alemannias Legenden-Elf

Stephan Straub fischt den Ball aus dem Winkel, wirft das Leder in die Füße von Reinhold Münzenberg, Pass auf Michel Pfeiffer, der Stephan Lämmermann gekonnt in Szene setzt … Was für ein fiktiver Angriff mit klangvollen Namen! Wir suchen Alemannias Legenden-Elf, und Sie haben die Wahl: Stimmen Sie jetzt ab!

Wir suchen die Besten der Besten der Alemannia und stellen Spieler aus den verschiedensten Dekaden vor. Dieses Mal geht es um das Mittelfeld, die Schaltzentrale des Spiels, das Herz jeder Mannschaft.

Ob Offensivkünstler, Abräumer vor der Abwehr oder schnelle Außenspieler: Im Mittelfeld tummeln sich unterschiedliche Spielertypen. Auch bei der Alemannia haben über die Jahre Balleroberer, Denker und Lenker und treffsichere Schützen die Schuhe geschnürt. Doch in unsere Legenden-Elf kommen nur die Besten der Besten.

Hubert Clute-Simon

Bis zur Saison 2012/13 war Hubert-Clute Simon mit seinen 94 Treffern in der 2. Bundesliga unter den Top 20 der besten Torschützen aller Zeiten – als Mittelfeldspieler! Der 1955 geborene Offensivmann absolvierte 269 Zweitligaspiele und kam in 20 Partien in der Bundesliga zum Einsatz (zwei Treffer).

Seine Karriere begann Clute-Simon in der Jugend des SSV Allendorf. 1974 wechselte er in die Verbandsliga zum SuS Hüsten. Drei Jahre später wurde er Profi beim Zweitligisten Rot-Weiß Lüdenscheid. Gleich bei seinem Debüt am 6. August 1977 steuerte er beim 1:1 gegen Schwarz-Weiß Essen ein Tor bei.

Im Winter der Saison 1978/79 führte ihn sein Weg nach Aachen. Die Alemannia verpflichtete den torgefährlichen Mittelfeldspieler zur Rückrunde der laufenden Saison, und erneut traf er gleich bei seinem ersten Einsatz. Beim 4:0-Sieg der Schwarz-Gelben am 9. Dezember 1978 im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück markierte Clute-Simon einen Treffer. Es war der erste von 52 in 133 Einsätzen für den TSV.

Unvergessen ist sein Auftritt am vierten Spieltag der Zweitliga-Saison 1979/80. Am 17. August empfing die Alemannia Rot-Weiss Essen auf dem Tivoli. Vor rund 10.000 Zuschauern lieferten die Schwarz-Gelben eine Galavorstellung ab, 7:3 hieß es am Ende. Überragender Mann an diesem Freitagabend: Hubert Clute-Simon, der viermal traf.

Seine guten Leistungen blieben auch den Bundesligisten nicht verborgen, und so wechselte er zur Saison 1982/83 zum Aufsteiger Schalke 04. Bei den Königsblauen absolvierte er 20 Bundesligapartien, am Saisonende stand der direkte Abstieg. Clute-Simon blieb den Knappen erhalten und steuerte in 28 Spielen zehn Treffer zum erneuten Aufstieg bei. Er wechselte allerdings im Sommer 1984 innerhalb der 2. Bundesliga nach Berlin. Bei der Hertha spielte er zwei Jahre lang, danach ließ er seine Karriere ab 1986 in der Schweiz ausklingen. Zwischen 1988 und 1992 streifte er in der Oberliga noch einmal das Trikot von Rot-Weiß Lüdenscheid über. 1994 hängte er die Schuhe beim FSV Werdohl an den Nagel.

Clute-Simon starb am 23. Oktober 2015 im Alter von 60 Jahren. Joaquín Montañés, sein früherer Mitspieler aus Alemannia-Zeiten, sagte über ihn: „Er war nicht nur ein herausragender Torjäger und ein guter Spieler, sondern vor allem ein guter Mensch.“

Günter „Delze“ Delzepich

Zwei Meter, zwei Zentner, das war Günter Delzepich. Sein Spitzname: „Pressschlag“. Wenn er zum Freistoß antrat, stand den gegnerischen Spielern in der Mauer der Angstschweiß auf der Stirn. Kein Wunder, immerhin war Delzepich für seine gewaltige Schusskraft bekannt. Noch heute kennt jeder die Geschichte des Medizinballs, den er über das Tor schoss - angetreten war er von außerhalb des 16-Meter-Raums.

Delzepich, 1958 in Würselen geboren, war schon in seiner Jugend bei der Alemannia aktiv. Über Germania Haaren, den Kohlscheider BC, Westwacht Aachen, TuS Langerwehe und den Wuppertaler SV ging es 1984 zurück an den Tivoli. Abgesehen von einem einjährigen Gastspiel bei Sturm Graz in der Saison 1986/87 war er bis 1990 für die Schwarz-Gelben in der 2. Bundesliga aktiv.

In 211 Spielen erzielte der freundliche Riese, der bereits während seiner Karriere als Beamter bei der Stadt Aachen arbeitete, 39 Tore. In der Regel natürlich mit viel Wucht.

Nach dem Abstieg der Alemannia 1990 aus der 2. Bundesliga beendete „Delze“ seine Karriere. In einem Interview mit dem Fußballmagazin 11 Freunde erklärte er, dass das nichts mit dem Abstieg zu tun hatte. Schuld war das Beamtentum: „Ich war nur beurlaubt, und mein Studium konnte ich nur bis zum Alter von 35 Jahren fortsetzen. Tja, dann sind wir abgestiegen, und dann muss man sich entscheiden: Riskiert man es? Oder sagt man: Die berufliche Karriere geht vor? Und dann habe ich mich eben für den Beruf entschieden.“

Nebenbei war er als Trainer in der Region aktiv (DJK FV Haaren, Viktoria Alsdorf, Rhenania Würselen und SC Kellersberg) und kickte bis 2016 in der Traditionsmannschaft der Alemannia. Von 2010 bis 2013 war er zudem Mitglied des Verwaltungsrats der Schwarz-Gelben.

Torsten „Lutscher“ Frings

Deutscher Meister, DFB-Pokal-Sieger, Kanadischer Meister, Vize-Welt- und Europameister und noch vieles mehr darf er sich nennen: Torsten Frings war zu seiner aktiven Zeit einer der besten defensiven Mittelfeldspieler der Welt.

Angefangen hat für den in Würselen geborenen Alsdorfer alles bei der Alemannia. Nach ersten Schritten im Jugendbereich bei Rot-Weiß und Rhenania Alsdorf kam er 1990 als 14-Jähriger an den Tivoli. 1994 gelang ihm vor seinem 18. Geburtstag der Sprung in die erste Mannschaft, die damals in der drittklassigen Regionalliga West unterwegs war.

In seinen Anfangsjahren wurde Frings als Stürmer eingesetzt. Dass er wusste, wo das Tor steht, bewies er spätestens am 12. Mai 1996: Bei der 4:5-Niederlage der Alemannia gegen den SC Verl schoss das junge Talent alle vier Treffer. In der Folgesaison war Frings im Sturm gesetzt und kam in allen Hinrundenspielen zum Einsatz. Im Januar endete seine Zeit in der Kaiserstadt: Für eine Ablösesumme von 100.000 DM wechselte er an die Weser.

Für Werder Bremen lief er in den kommenden fünfeinhalb Jahren 162 Mal auf und wurde 2001 Nationalspieler. Sein Debüt für die DFB-Elf feierte er am 27. Februar 2001 in Paris bei einer 0:1-Niederlage gegen Frankreich.

Nach einer starken Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea, bei der Frings in allen Spielen zum Einsatz kam - erst im Finale unterlag Deutschland Brasilien 0:2 - wechselte er zum BVB. Nach zwei Jahren im Ruhrgebiet schloss er sich im Sommer 2004 dem FC Bayern München an.

Zur Saison 2005/06 kehrte er zurück nach Bremen. Der „Lutscher“, wie ihn Andreas Herzog während seiner ersten Bremer Zeit aufgrund seiner „verbalen Tacklings“ taufte, wurde endgültig zum Leader. Unvergessen sind die Szenen des WM-Spiels zwischen Deutschland und Argentinien beim Sommermärchen 2006: Nach dem Spiel kam es zu Rangeleien zwischen beiden Mannschaften, Frings soll Julio Cruz im Eifer des Gefechts einen Faustschlag verpasst haben und wurde für das Halbfinale gegen Italien gesperrt. Ob Deutschland sich mit Frings gegen den späteren Weltmeister durchgesetzt hätte, ist reine Spekulation. In seiner damaligen Form hätte er der DFB-Elf aber sicher geholfen.

In Bremen blieb der einstige Aachener noch bis 2011, seine aktive Karriere ließ er im Anschluss in Kanada beim FC Toronto ausklingen. 2013 kehrte Frings nach Bremen zurück - für einen Job an der Seitenlinie. Zunächst war er ein Jahr Co-Trainer der zweiten Mannschaft, von 2014 bis 2016 assistierte er dann Viktor Skripnik in der Bundesliga.

Im Januar 2017 übernahm er seine erste Position als Cheftrainer beim damaligen Bundesligisten SV Darmstadt. Den Abstieg konnte er nicht verhindern, startete aber erfolgreich in die folgende Zweitligasaison. Nach elf sieglosen Spielen wurde er im Dezember 2017 freigestellt, seitdem wartet er auf neue Herausforderungen.

Funfact: Der Name des „Breaking Bad“-Bösewichts Gus Fring wurde laut George Mastras, einem der Autoren der Serie, von Frings inspiriert.

Erwin Vanderbroeck

Der 1968 in Maastricht geborene Dribbler Erwin Vanderbroeck startete seine Karriere 1986 bei der ortsansässigen MVV. Drei Jahre später folgte der Wechsel zu Roda Kerkrade. Dort wurde er in den ersten Jahren zunächst ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln. Die holte er sich bei VV St. Truiden (1989/90) und VVV Venlo (1990 bis 1992).

Nach dem Ende der Leihphasen wurde der Zauberfuß mit den Limburgern unter Trainer Huub Stevens Vizemeister, kam aber kaum noch zum Einsatz. Das sollte sich am Tivoli ändern. Im Sommer 1995 verpflichtete Alemannia Aachen den Niederländer und holte ihn in die damalige drittklassige Regionalliga.

Sowohl Gerd vom Bruch als auch später Werner Fuchs setzten auf den Edeltechniker, der schnell zum Publikumsliebling wurde. 1999 schaffte er mit der Alemannia nach einer starken Rückrunde mit einer Serie von zehn Siegen in Folge den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Doch unter dem neuen Trainer Eugen Hach, der das Amt vom verstorbenen Werner Fuchs übernommen hatte, kam Vanderbroeck ab der Saison 1999/00 nur noch zu 19 Einsätzen. Für die darauffolgende Spielzeit plante Hach nicht mehr mit der „Zaubermaus“, was bei den Fans auf Unverständnis stieß.

Seinen letzten Auftritt auf dem Tivoli hatte Erwin Vanderbroeck am 18. Mai 2000 gegen den 1. FC Köln. Bei der Durchsage der Mannschaftsaufstellung intonierten die 22.500 Fans bei jeder Trikotnummer den Namen ihres Lieblings.

Nach der Saison ließ Vanderbroeck seine Karriere bei der AS Eupen und dem SV Meerssen im Amateurbereich ausklingen.

Michael „Michel“ Pfeiffer

Nach dem Tod von Michel Pfeiffer im Januar 2018 sagte sein einstiger Weggefährte Jupp Martinelli über ihn: „Er war der beste Fußballer, den Alemannia jemals gehabt hat.“ Aachens „Bester“ wurde 1925 in Eschweiler geboren und startete seine Fußballerkarriere bei der heimischen SG.

Zur Saison 1949/50 schloss sich Pfeiffer der Alemannia an und schnürte bis 1958 die Schuhe am Tivoli. Mit seinen Leistungen und trickreichen Finten empfahl sich der Offensivmann auch für die deutsche Nationalmannschaft. Im Dezember 1954 kam er in der Partie gegen England zu seinem Debüt und zugleich einzigem Länderspiel: Im Wembley-Stadion lief Pfeiffer vor 100.000 Zuschauern auf. Nach Reinhold Münzenberg war er erst Aachens zweiter deutscher Nationalspieler und sollte bis zum DFB-Debüt von Jan Schlaudraff im September 2006 auch lange der letzte bleiben.

Für Aachen lief er in seinen neun Jahren 244 Mal auf und erzielte 76 Tore. Im Anschluss spielte er noch von 1958 bis 1961 für Rot-Weiss Essen und von 1961 bis 1963 für Fortuna Geleen

Nach seiner aktiven Zeit gab Pfeiffer sein Wissen als Trainer weiter. Seine Karriere an der Seitenlinie startete er bei Roda Kerkrade. Über Sittardia Sittard und den SC Schwenningen kam er 1967 zurück zum Tivoli. Pfeiffer übernahm das Amt in der laufenden Saison, schaffte auf Anhieb den ersehnten Aufstieg in die Bundesliga. 1969 führte er sein Team zur Vize-Meisterschaft hinter den Bayern. Am Saisonende lief sein Vertrag aus.

Pfeiffer zog es zum FK Pirmasens. Nach weiteren Stationen bei Austria Salzburg und Arminia Gütersloh folgte 1973 das Comeback an der Krefelder Straße. In der Saison 1973/74 qualifizierte sich Pfeiffer mit den Aachenern für die neu gegründete 2. Bundesliga, wurde aber in der Folgesaison bereits im September entlassen.

Bis 1981 war er als Trainer noch in Schwenningen, Langerwehe, Jeddah (Saudi-Arabien) und Sfax (Tunesien) tätig.

Bis zu seinem Tod lebte Pfeiffer anschließend im niederländischen Vaals und war ein gern gesehener Gast am Tivoli. Der „Michel“, wie ihn alle nannten, wurde 92 Jahre alt.

Simon Rolfes

Gutes Timing ist wichtig. Wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, kann so manches im Leben in die richtigen Bahnen laufen. So war es bei Simon Rolfes und der Alemannia. Die Beziehung des damaligen Talentes und den Aachenern hatte zwar nur eine Saison bestand, sie war aber intensiv. Nach seiner aktiven Karriere sagte Rolfes: „Die Zeit in Aachen war mein Durchbruch im Profifußball.“ Diese Station sei die „perfekte Vorbereitung“ auf die Bundesliga gewesen. Und weiter: „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir geschenkt wurde.“

Dieser Durchbruch fand in der Saison 2004/05 statt. Die Alemannia hatte gerade als Zweitligist das DFB-Pokalfinale gespielt. Trotz der Niederlage gegen Bremen durften die Schwarz-Gelben im Uefa Cup antreten. Rolfes, 1982 in Ibbenbüren geboren, kam über die Jugend des TuS Recke 1999 zu Werder Bremen. Bei den Amateuren des Bundesligisten war er zwischen 2000 und 2004 eine Konstante, bei den Profis konnte er sich allerdings nicht durchsetzen. Dort saß er meist auf der Bank. Auch beim DFB-Pokalfinale 2004.

Der damals 22-Jährige wechselte zum Finalgegner in die 2. Bundesliga, um Spielpraxis unter dem neuen Alemannia-Trainer Dieter Hecking sammeln zu können. Der Sechser bildete mit Reiner Plaßhenrich die Schaltzentrale im Aachener Mittelfeld und sorgte mit seinen Mannschaftskameraden vor allem international für Furore. Die Aachener schalteten in der ersten Runde den isländischen Vertreter Hafnarfjördur aus. Die Gruppenphase mit Lille, St. Petersburg, Sevilla und Athen als Gegnern wurde überstanden, erst im Achtelfinale war gegen den niederländischen Klub AZ Alkmaar Schluss.

Rolfes Leistungen am Tivoli brachten ihm die Aufmerksamkeit vieler Klubverantwortlichen aus der Bundesliga. Im Sommer 2005 entschied er sich für einen Wechsel zu Bayer Leverkusen. Dort erkämpfte er sich schnell einen Stammplatz, ab der Saison 2008/09 bis zu seinem Karriereende 2015 war er Kapitän der „Werkself“. Im März 2007 gab er sein Debüt in der Nationalmannschaft, mit der er 2008 Vize-Europameister wurde.

Nach seiner aktiven Karriere war er als Experte im ZDF tätig. Auch die Alemannia verlor er nie aus den Augen: 2016 bot er dem kriselnden Klub von der Krefelder Straße seine Hilfe in Form von Beratung an. Zu einer Zusammenarbeit aber kam es nicht. Zur Saison 2017/18 übernahm er mit einem Geschäftspartner die Leitung der Firma GoalControl aus Würselen, die ihren Sitz mittlerweile in Aachen hat. Mitte 2018 wurde er zudem bei Bayer Leverkusen der Leiter Jugend und Entwicklung. Am 1. Dezember wurde er Sportdirektor mit Unterstützung von Jonas Boldt. Seit Mai 2019 übt er die Rolle alleine aus.

Branislav „Branko“ Zebec

Es gibt Fußballer, die als Spieler bereits Weltklasse waren, als Trainer aber noch viel mehr erreichten. Branko Zebec zählt zu diesen Typen. Als erster Coach der Bundesligageschichte holte der Kroate 1969 mit den Bayern das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal – und das mit nur 13 eingesetzten Spielern im Laufe der Saison. Das Geheimnis seines Erfolgs: „außerordentlich harte, nahezu brutale“ Trainingsmethoden, die der Mannschaft in der Bundesliga „große Konditionsvorteile verschafften“, wie es Sepp Maier später in einem Buch beschrieb.

Doch nicht nur das harte Training war sein Markenzeichen. Zebec galt als Stratege unter den Trainern, der die Partien wissenschaftlich analysierte und seine Spieler entsprechend einstellen konnte. Schon in jungen Jahren war er ein intelligenter Schüler, der nach seinem Abschluss die Universität Belgrad besuchte. Neben Sport studierte er Mathematik und Physik, mit seinen Noten hätte er eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen können. Doch er entschied sich für den Fußball.

Seine Trainerkarriere begann er 1965 bei Dinamo Zagreb. Mit dem Klub aus seiner Heimatstadt holte Zebec 1967 den Messepokal, den Vorläufer des Uefa Cups. Es folgte das Engagement bei den Bayern, das im März 1970 endete. Es folgten Stationen beim VfB Stuttgart, Hjduk Split und eine vierjährige Amtszeit bei Eintracht Braunschweig, ehe es 1978 zum HSV ging. Mit den Hamburgern wurde er 1979 deutscher Meister. 1981/82 saß er bei der Dortmunder Borussia auf der Bank, von 1982 bis 1983 bei Eintracht Frankfurt. 1984 folgte die Rückkehr zu Dinamo Zagreb.

Doch auch als Spieler war Zebec einer der Besten seiner Zunft. Zwischen 1951 und 1959 sicherte er sich mit Partizan Belgrad dreimal den jugoslawischen Pokal. Mit Roter Stern Belgrad wurde er 1960 jugoslawischer Meister. Aufgrund seiner Leistungen wurde der Mittelfeldspieler auch für die Nationalmannschaft Jugoslawiens nominiert und holte beim Olympischen Fußballturnier 1952 in Helsinki die Silbermedaille. Bei der Weltmeisterschaft 1954 in de