„Wären mit dem Klammerbeutel gepudert“: Präsident Wolf will Podolski beim 1. FC Köln einbinden

„Wären mit dem Klammerbeutel gepudert“ : Präsident Wolf will Podolski beim 1. FC Köln einbinden

Der designierte Präsident Werner Wolf will die Vereins-Ikone Lukas Podolski beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln in absehbarer Zeit eng einbinden.

„Wir wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert, ihn nicht einzubinden. Lukas ist der Weltstar, der uns überall viele Türen öffnen kann“, sagte der frühere Geschäftsführer einer großen Brauerei bei Redaktionsbesuchen beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der „Kölnischen Rundschau“.

Der 63-Jährige bestätigte zudem, dass er bereits Gespräche mit dem 2014er-Weltmeister Podolski geführt habe, der von 1995 bis 2003 und von 2009 bis 2012 beim FC spielte und derzeit bei Vissel Kobe in Japan unter Vertrag steht. „Wir wollen mit der Marke 1. FC Köln mehr Umsatz machen, und dafür brauchen wir bekannte Gesichter“, sagte Wolf, der den FC 2011 schon einmal interimistisch führte. Im Gespräch sind auch Funktionen für den 1990er-Weltmeister Thomas Häßler und den aktuellen Vize-Präsidenten Toni Schumacher. Wolf stellt sich am Sonntag auf der Mitgliederversammlung des FC mit seinen Vize-Kandidaten Eckhard Sauren und Jürgen Sieger als einziges Team zur Wahl des Vorstandes.

Über den 34-Jährigen Podolski sagte Wolf: „Das Schwierigste bei einem leidenschaftlichen Sportler ist der Übergang von der aktiven Karriere zu der Zeit danach. Und in der Phase befindet sich Lukas.“ Podolski wisse aber, dass er zum FC zurückkehren wolle. „Die Tür steht ihm offen, natürlich wollen wir ihn für eine Zusammenarbeit gewinnen. Er muss sich überlegen, in welche Richtung er gehen will. Und Lukas weiß noch nicht ganz genau, was er will.“ Wichtig sei, dass sich Podolski, der stets seinen Wunsch nach einer erneuten Rückkehr zum FC erklärt hatte, eine Rolle finde, mit der er glücklich werde und sie länger ausfüllen könne.

(dpa)
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