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Köln: Köln-Präsident Spinner beklagt „unerträgliche Berichterstattung”

Köln : Köln-Präsident Spinner beklagt „unerträgliche Berichterstattung”

Präsident Werner Spinner vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat sich über eine seiner Meinung nach ungerechte Behandlung in den Medien beklagt. „Es gab Berichte und Kommentare, die mich persönlich sehr diffamiert haben. Das finde ich unerträglich”, sagte Spinner am Montag bei der Vorstellung des neuen Sportchefs Armin Veh.

Der 69-Jährige bekräftigte wie im Offenen Brief des Vorstands am Sonntagabend aber noch einmal, dass er einen Rücktritt ausschließe. Nach der 3:4-Niederlage des Tabellenletzten nach einer 3:0-Führung hatten die Fans lautstark die Ablösung des Vorstands gefordert. Spinner bezeichnete die Niederlage vom Sonntag als „weiteren Schlag in die Magengrube”. Der FC hat nach 15 Spielen mit drei Punkten die schlechteste Zwischenbilanz der Bundesliga-Historie.

Ebenfalls maßlos ärgerte sich der Präsident über die Zwischenfälle beim letzten Europa-League-Spiel des FC bei Roter Stern Belgrad (0:1) am Donnerstag, als FC-Fans Feuerwerkskörper abfeuerten. „Das ist komplett unakzeptabel”, sagte Spinner und kündigte an, die betreffenden Anhänger im Falle einer wahrscheinlichen Strafe durch die UEFA in Regress zu nehmen.

Spinner bedauerte zudem: „Die Ultras haben sich leider aus dem Dialogprozess verabschiedet. Jetzt müssen wir schauen, wie wir das wieder hinkriegen.”

(dpa)