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Kölns Uth sorgt sich: Gisdol will Saison „nicht austrudeln lassen“

Kölns Uth sorgt sich : Gisdol will Saison „nicht austrudeln lassen“

Sieben Geisterspiele, kein Sieg, nur drei Punkte: Beim 1. FC Köln herrscht großer Frust. Und mancher richtet den Blick sogar noch bang nach unten. Der Tabellenkeller rückt bedrohlich nahe.

„Man macht sich auf jeden Fall Sorgen“, sagte Offensivspieler Mark Uth nach dem 1:2 (0:1) am Sonntag gegen Union Berlin: „Im Fußball ist schon alles passiert, deswegen können wir uns auf gar keinen Fall zurücklehnen.“

Dennoch ist ein Abstieg des FC angesichts von sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz bei drei noch ausstehenden Spielen unwahrscheinlich. „So, wie wir im Moment spielen, können wir nur von Glück reden, dass die Mannschaften hinter uns das nicht ausnutzen“, sagte Rafael Czichos.

Trainer Markus Gisdol bemängelte fehlende Spannung bei seinem Team. „Natürlich spielt das eine Rolle, wenn man denkt, in der Saison kann nichts mehr passieren“, sagte der Trainer, dessen Team vor der Corona-Pause sogar an den Europacup-Plätzen kratzte: „Aber ich habe gar keine Lust, die Saison irgendwie austrudeln zu lassen. Das will ich nicht zulassen. Noch ist keine Pause.“ Schon für das Derby am Mittwoch gegen Leverkusen deutete Gisdol einige personelle Veränderungen an. „Da müssen wir schauen, mit wem wir spielen“, sagte er: „Ich will auf jeden Fall Spieler, die voll an ihre Grenze gehen.“

(dpa)