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Köln in Extremen zum Ziel: Domstädter erst schwach, dann stark, dann schwach

Köln in Extremen zum Ziel : Domstädter erst schwach, dann stark, dann schwach

Erst wie ein Absteiger, dann wie ein Champions-League-Teilnehmer, dann wieder wie ein Absteiger: Selbst in einer Saison mit scheinbar normalem Ausgang präsentiert sich der 1. FC Köln als Mannschaft der Extreme.

Unter dem Strich steht die ziemlich sichere Rettung des Aufsteigers am drittletzten Spieltag. Doch die Saison lässt sich in drei völlig unterschiedliche Phasen einteilen. Nach dem 14. Bundesliga-Spieltag waren die Kölner Letzter, in einer Tabelle vom 15. bis 25. Spieltag wären sie Dritter hinter dem FC Bayern München und Borussia Dortmund gewesen. Allein nach den Resultaten seit dem 26. Spieltag wäre der FC Vorletzter, nur Schalke war noch schlechter.

Beim 1:3 (0:2) im Derby bei Bayer Leverkusen am Mittwochabend zeigten die Domstädter über 70 Minuten erneut eine erschreckend schwache Leistung. Doch Trainer Markus Gisdol sah das anders. „Wir haben alles reingehauen, alles geliefert, was wir liefern können“, sagte der Coach. „Alles in allem war das eine ansprechende Leistung, auf die man aufbauen kann.“

Um ganz sicher aus eigener Kraft den Klassenverbleib zu schaffen, bräuchte der FC aus den noch ausstehenden beiden Spielen am Samstag gegen Eintracht Frankfurt und zum Abschluss in Bremen noch einen Punkt. Bei sechs Punkten Vorsprung auf Rang 16 und einer um 15 Treffer besseren Tordifferenz im Vergleich zu Fortuna Düsseldorf sollte es aber auch so reichen. „Ein Torverhältnis hat man auch über die Saison hinweg aufgebaut. Von daher ist das auch ein Verdienst“, sagte Dominick Drexler. Der Mittelfeldspieler will aber zumindest einen versöhnlichen Heim-Abschluss, auch ohne Fans. Dafür gab Marco Höger die Devise aus: „Wir müssen in allen Belangen eine Schippe drauflegen.“

(dpa)