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FC-Stürmer auf Abstellgleis: Andersson vor Absprung zu Bröndby

FC-Stürmer auf Abstellgleis : Andersson vor Absprung zu Bröndby

Für Sebastian Andersson sucht der 1. FC Köln schon seit Beginn des Transferfensters nach einem Abnehmer. Nun scheint der dänische Klub Bröndby IF vor einem Transfer des Stürmers zu stehen.

Der 31-jährige Schwede war 2020 für stolze 6,5 Millionen Euro von Union Berlin in die Domstadt gewechselt. Auch aufgrund von Verletzungen kam der Stürmer nur auf zehn Torbeteilungen in 47 Spielen für den 1. FC Köln – nur sieben Partien absolvierte der 1,90 Meter große Stürmer über die volle Distanz.

Christian Keller, seit April neuer Sportchef in Köln, sagte bereits dem „Express“, dass Andersson „momentan ein Stück weit hinten dran ist“. Seit Wochen suchen die Verantwortlichen nach einem Abnehmer, nun ist man wohl beim dänischen Erstligisten Bröndby IF fündig geworden. Nach Informationen des Senders „TV3“ wird Andersson zum Medizincheck beim Superligaen-Club erwartet. Über die Modalitäten des Wechsels seien keine Informationen bekannt.

Vieles spricht für eine geringe Ablöse, da sich der FC auf einem Sparkurs befindet und den bis 2023 an den Club gebundenen Spieler nur zu gerne von der Gehaltsliste streichen möchte. Dem Vernehmen nach waren die Gehaltsvorstellungen des Schweden auch eine Hürde für andere Interessenten. Ein Wechsel zum Grasshopper Club Zürich zerschlug sich nach Angaben von Sport.ch am geforderten Jahresgehalt von zwei Millionen Euro. Zumindest die Anfrage bestätigte Keller dem Express: „Es gab eine Anfrage von Zürich, aber die hat sich nicht konkretisiert.“

Mit der Neuverpflichtung von Stefan Tigges aus Dortmund wäre die Planstelle im Sturmzentrum jedenfalls schon besetzt. Sollte Großverdiener Anthony Modeste aber doch noch den Verein verlassen, würde sich die Gesamtlage wiederum ändern.

(nick)