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Düren: Evivo will einen Satz gewinnen

Düren : Evivo will einen Satz gewinnen

Operation Schadensbegrenzung läuft am Dinestag ab 14 Uhr an. Zu dieser Uhrzeit reisen die Volleyballer des Bundesligisten Evivo Düren nach Lille ab.

Dort müssen sie am Mittwoch ab 20 Uhr das Rückspiel im Achtelfinale des CEV-Pokals austragen. Das Ausscheiden steht nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel so gut wie fest.

Doch noch einmal in drei Sätzen verlieren wollen sie nicht. Sie wollen vernünftig die europäische Bühne verlassen. Und deshalb denkt Trainer Bernd Werscheck zunächst einmal an einen Satzgewinn: „Punkt für Punkt an die 25 nötigen Zähler heranarbheiten, vielleicht noch einen zweiten Satz gewinnen. Mal schauen.”

Möglicherweise ohne Boris nZorica wird Evivo in die nordfranzösische Stadt fahren. Mannschaftsarzt Dr. Berger wird entscheiden, ob der Kroate mit ins 300 Kilometer entfernte Lille fährt oder ob er seine Wadenverletzung besser in Düren kurieren lässt.

Bekanntlich war die Blessur am Samstag beim Einspielen vor der Partie gegen Bayer Wuppertal wieder aufgebrochen, verhinderte einen Einsatz von Zorica beim 3:1 im Viertelfinale des DVV-Pokals. Sicher ist: Zorica wird auch am Samstag im letzten Saisonspiel des Jahres 2004 nicht mitwirken. Gegen VV Leipzig muss in der Arena Kreis Düren der dritte Platz ohne den Mittelblocker untermauert werden.

Fit dürfte Zorica aber wieder am Sonntag, 9. Januar, sein. Dann nämlich muss Evivo beim VfB Friedrichshafen im Pokal-Halbfinale antreten. Um 17 Uhr wird die Partie angepfiffen.

Noch nie hat Düren am Bodensee gewonnen, doch gilt: „Wer ins Finale will, muss jeden Gegner schlagen”, sagt Werscheck, der sich auch so ein Losglück gewünscht hätte, wie es die Häfler und der SCC Berlin besaßen: Heimrecht und leichte Gegner.