Düren: Evivo hofft auch auf die Hilfe der Fans

Düren: Evivo hofft auch auf die Hilfe der Fans

„Mit Piacenza habe ich im Halbfinale noch schlechter gespielt, habe 0:3 verloren, und dann sind wir doch noch italienischer Meister geworden”, macht Christian Dünnes Mitspielern und Anhang Mut.

Der beste Aktive von Evivo Düren hat keine Lust, die zweite Halbfinalpartie um die Meisterschaft auch an Generali Haching abzugeben, zumal Evivo am Samstag ab 19.30 Uhr Heimrecht besitzt: „Wir wollen gewinnen, egal was vorher war.” Christian Dünnes hat zwar mögliche Erklärungen für den wenig überzeugenden Auftritt in Haching, doch ist das 0:3 Vergangenheit. Was zählt, ist die Zukunft. Und die Hoffnung, dass Mannschaft und Fans die Arena in einen Hexenkessel verwandeln werden: „Wenn uns wieder 2700 Zuschauer wie gegen den VfB Friedrichshafen unterstützen, dann ist auch Generali beeindruckt.”

Natürlich müssen Evivos Volleyballer eine Leistung wie im Pokalhalbfinale gegen die Häfler abrufen: „Die Mannschaft hat ja dieses Potenzial”, erinnert Sven Anton, der Trainer. Die Vorstellung seiner Jungs in Haching nervte ihn gewaltig. Deshalb fordert er unmissverständlich: „Aggressiv dagegenhalten.” Fabian Kohl, der Mittwoch verletzt fehlte, wird wieder mitwirken. Auch der Libero, seit Saisonbeginn in Dürener Diensten, setzt auf Leistungssteigerung („Wir wollen zeigen, dass wir es besser können!”) und auf die Hilfe der Fans: „Die machen schon einige Prozent aus.”