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Düren: Evivo Düren darf sich keine Niederlage erlauben

Düren : Evivo Düren darf sich keine Niederlage erlauben

Eigentlich könnte das Hinspiel als leuchtendes Beispiel dienen: Beim 3:0 über den SC Charlottenburg nahm Evivo Düren den Block der Berliner regelrecht auseinander.

Ilja Wiederschein, der Zuspieler des deutschen Vizemeisters, verteilte das Bällchen mal nach rechts, mal nach links und mal über die Mitte. Der 30-Jährige und seine Angreifer spielten mit den Gästen von der Spree praktisch Hase und Igel: Dort, wo die Berliner hinhechelten, hatten die Dürener längst die Bälle ins gegnerische Feld geschlagen.

„Die Partie war die beste der laufenden Saison”, schwärmt Dürens Volleyball-Urgestein Goswin Caro vom glanzvollen Auftritt. Dass an der Spree am Dienstag der Tabellenfünfte beim Tabellendritten nicht so leicht zu zwei Punkten kommen wird, ist allen Dürenern klar.

Doch zum einen setzen sie auf das Gesetz der letzten zehn Begegnungen zwischen den Kreisstädtern und den Bundeshauptstädtern: Acht Partien entschieden die Dürener für sich. Vor allem, wenn es wirklich wichtig wurde, wie im Rückspiel des letztjährigen Pay-off-Halbfinales, triumphierte Evivo.

Und zum anderen geht Dürens Trainer Mirko Culic davon aus, dass sein Team ab 20.15 Uhr nachdrücklich seine Wettbewerbsfähigkeit gegen starke Mannschaften unter Beweis stellt. Denn gerade die erste der nächsten fünf Wochen ist wichtig: Nach dem Auswärtsspiel will sich Düren Generali Unterhaching als schlechter Gastgeber präsentieren.

Denn so wichtig ein Zweier in Berlin ist, so nötig ist ein Erfolg in der heimischen Arena: „Niederlagen können wir uns nicht leisten. Wir müssen ein Spiel, am besten beide gewinnen”, fordert Culic.