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Maaseik: Evivo beißt sich an Maaseik fest

Maaseik : Evivo beißt sich an Maaseik fest

Wie vom Blitz getroffen sank Heriberto Quero zu Boden. Ein harter Angriffsball von Noliko Maaseik landete auf seiner Brust, ließ den Venezolaner auf den Rücken fallen. Doch der Schmerz verging schnell.

Noch am Boden strahlte der Diagonalangreifer von Evivo Düren über das ganze Gesicht: Unerreichbar prallte der Volleyball über Freund, Netz und Feind ins Maaseiker Feld zurück. „Das Glück des Tüchtigen musst du haben”, freute sich Mannschaftskamerad Malte Holschen zu später Stunde, „wenn du ein solches Spiel gewinnen willst.”

Den Ausgang dieser sportlichen Auseinandersetzung genossen Dürens Volleyballer auf der Rückfahrt ganz still: 3:1 (19:25, 37:35, 25:21, 25:22), der zweite Sieg im dritten Spiel der Gruppe C der Champions League. Tabellenführung.

Zur Ruhe kommen Werscheck und seine Spieler noch nicht. Zwar findet das nächste Champions-League-Spiel erst am 7. Dezember gegen Cannes statt, doch der nächste Höhepunkt steht schon Sonntag in Berlin an.

„Der SCC wird heiß wie eine Herdplatte sein”, ahnt Werscheck. Der Grund: Düren schaltete die Charlottenburger vergangene Saison im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft aus.